Manöverkritik und mit Simon Kühn einen neuen Schatzmeister gab es auf der Hauptversammlung des CDU Ortsverbandes Bad Säckingen. Bessere Kommunikation nach außen und ein Besinnen auf die Erfolge sowohl im Ort als auch auf Kreisebene regten sowohl der Vorsitzende Rüdiger Leykum als auch der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner an.

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„Wir sind noch stärkste Kraft, doch das Ergebnis ist nur bedingt befriedigend“, fasst der Vorsitzende des Ortsvereins Rüdiger Leykum die Kommunalwahl zusammen. Bezüglich der absoluten Wählerzahlen habe man die Stammwähler halten können, aber keine neuen Stimmen gewonnen. „Wir konnten nicht auf alle Fragen eine Antwort geben“, resümiert auch der CDU-Kreisvorsitzende Felix Schreiner. „Das Ergebnis spiegelt nicht die Arbeit im Gemeinderat wider“, da ist sich Leykum sicher. Die starke Kritik an der CDU-Position zur Auflösung der unechten Teilortswahl und mangelnde Kommunikation der Erfolge im Stadtrat sieht der Vorsitzende als Hauptpunkte für den Verlust der drei Sitze. „Wir haben uns nicht gut verkauft“, stellt auch der nun ausgeschiedene Stadtrat Wolfgang Lücker fest.

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Trotzdem: „Tolle Veranstaltungen und eine tolle Gruppe“, habe man im Wahlkampf gehabt, so Rüdiger Leykum zum Wahlkampf. Einzig in Harpolingen sei man chancenlos gewesen, die starke unabhängige Liste der Stadträtin Christine Oechslein hatte die Hoffnungen des Ortsvereins zunichte gemacht. „Das ist eine neue Situation, die wir bedauern“, so Leykum.

Lösungen präsentieren

Einen Ausblick auf die Arbeit im Gemeinderat könne man noch nicht geben, gemeinsam wolle man aber ein Konzept erarbeiten. Vor Uneinigkeit warnte auch Felix Schreiner: „Wir dürfen uns nicht zerlegen. Was dann passiert, sieht man an der Bundes-SPD und auch bei der SPD in Bad Säckingen.“ Es gelte jetzt mit Blick auf Geschafftes Lösungen zu präsentieren und Optimismus zu zeigen. Dem Kreisvorsitzenden geht es jetzt um die großen Themen Gesundheitscampus und A98. Demnächst solle es einen Vor-Ort-Termin mit Schreiner und einem Vertreter des Gesundheitsministeriums geben. Und die geplante Schirmherrschaft des Gesundheitsministers Jens Spahn „bedeutet wenigstens, dass es hinterher nicht weniger Geld gibt“, so Schreiner.