Die letzten vier Zimmer werden derzeit mit Hitze von 50 Grad behandelt. „Ende der Woche werden die Arbeiten auch in allen anderen Bereichen beendet sein“, so die Geschäftsführung. Am 29. und 30. August ist Nachkontrolle. Diese findet erneut mittels Spürhunden der Schopfheimer Firma Dogs Spirit statt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mit diesen Hunden war nach Kenntnis des ersten Befalls im Juni die gesamte Klinik geprüft worden. Daraufhin waren Sofortmaßnahmen getroffen worden: mobiles Equipment und Gepäck wurden in der Kältekammer behandelt, interne Prozesse angepasst. Zudem wurde ein schweizerischer Kammerjäger beauftragt, der laut Geschäftsführung ohne chemische Mittel, sondern durch thermische Behandlung gegen das Ungeziefer vorging. Bettwanzen sterben bei Plustemperaturen über 50 Grad und bei Minustemperaturen unter 30 Grad. Nach diesem Vorfall arbeitet das Rehaklinikum ein Präventivprogramm aus. Unter anderem gab es die Idee, das Gepäck anreisender Patienten künftig vorsorglich einer Kältebehandlung zu unterziehen.