Clubobmann Wolfgang Lücker leitete die Traditionsveranstaltung. Er gab Rechenschaft über die Jahresaktivitäten und warf einen Blick auf die Termine für das kommende Jahr. Der „Pavillon hat die angemessene Größe; Kursaal und Flößerhalle sind deutlich zu groß“, meinte der Ortsvorsteher Fred Thelen zur Auswahl des Treffpunkts. Es kamen 43 Senioren aus der Kernstadt und von Öflingen zusammen, die ebenfalls schon immer zu dem Kreis gehörten. „Aktive Alte eben“ klang es von so manchem Tisch in die Runde. Und die Senioren legen Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Selbstverständlich wird bei der Weihnachtsfeier festliche Kleidung getragen. Die Alterspanne reichte von knapp über 60 Jahre bis knapp 90 Jahre. Hier ist ein fast schon generationsübergreifendes Netzwerk vorhanden. Per Teamview und Skype sind sie über ihre heimischen Computer verlinkt. Die Senioren sind eben auch technisch auf der Höhe der Zeit und helfen sich untereinander.

„Ganz dem demographischen Durchschnitt entsprechend“, so Lücker, gibt es in ihren Reihen mehr weibliche Senioren. Die Rede ist von annähernd 100 Sympathisanten, die teils regelmäßig, teils punktuell an ihren Veranstaltungen teilnehmen. Acht Treffen in der Awo-Begegnungsstätte haben stattgefunden. Einen Frühjahrs- und einen Herbsturlaub organisierten sie zusammen. So waren sie im Mai für sechs Tage in Prag, mit einem intensiven Kulturprogramm. Von den Einblicken in die einstige Zeitgeschichte der cisleithanischen Epoche der K. und K. Monarchie schwärmten die Teilnehmer am Nachmittag. Außerdem blickten sie auf die Tagesfahrten zurück. Auf dem Programm standen eine Fahrt ins Elsass, eine gemeinsame Fahrt mit der Sauschwänzlebahn, ein Ausflug auf die Insel Mainau. Die Senioren freuten sich sichtlich an den angenehmen Erinnerungen.

Bürgermeister Alexander Guhl sparte in seinen Grußworten kein städtisches Thema aus. Von der großen Politik spannte er den Bogen hin zur Lösung vor Ort. Bei den Themen – Aqualon und Spital – bekam Alexander Guhl viel Zustimmung vonseiten der Senioren. Ortsvorsteher Thelen dankte für das ehrenamtliche Engagement der Senioren. Und am Ende setzte Lücker schlussendlich noch die Nikolausmütze auf. Geehrt wurden Uschi Laule, Ursula Weber, Alois Brahmer, Christa Schöbel, Christa Lücker und Berta Jägle für ihr Engagement.

Der Seniorenclub

Die Senioren Wallbach sind eine lose Gemeinschaft Gleichgesinnter. Ohne eine vereinsrechtliche Organisation ist in den vergangenen 33 Jahren viel zustande gekommen. Die Frühjahrsausfahrt 2017 geht an den Gardasee. Weitere Infos bei Wolfgang Lücker, Telefon 07761/47 32.