Ausbildung, Schule oder Studium – beim 19. Berufsinformationstag der Beruflichen Schulen Bad Säckingen hatten die Besucher die Qual der Wahl. Über 70 Aussteller präsentierten auf Einladung der Hauswirtschaftlichen Schule, der Gewerbeschule und der Rudolf-Eberle-Schule ihre vielfältigen Angebote und standen den zahlreichen Besuchern beratend zur Seite.

In der zunehmenden Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten nicht den Überblick zu verlieren fällt trotz Internet nicht leicht. Die Informationsmesse der Beruflichen Schulen wurde daher auch in diesem Jahr sehr gut nachgefragt, freute sich der Schulleiter der Gewerbeschule, Raphael Schopp. Hier wurde am Samstag den Eltern und Schüler ein Überblick zum breiten Spektrum der Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten am Hochrhein geboten.

20 verschiedene Schularten werden an den drei Beruflichen Schulen angeboten, erklärt Schopp. Darum war es selbstverständlich, dass alle Fachkräfte und Lehrer vor Ort waren und in den offenen Fachräumen, Werkstätten und Küchen über das Angebot der Schulen informierten. Dazu präsentierten lokale Arbeitergeber aus Industrie über den Gesundheits- und Dienstleistungsbereich bis zu den Handwerksinnungen die unterschiedlichsten Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten für die Absolventen.

Ebenfalls vertreten waren mehrere Hochschulen aus der weiteren Region, so Isabella Schlipphack, Leiterin der Hauswirtschaftlichen Schule. Auch über Freiwilligendienste oder Praktika konnte man sich informieren, so Schlipphack. Über den lebhaften Besuch in diesem Jahr freute sich auch Schulleiter Peter Hess von der Rudolf-Eberle-Schule. Seit längerem würde man nun den Informationstag auf Wunsch der Unternehmen am Samstag veranstalten. So können sich Eltern und Schüler gemeinsam informieren, der gezieltere Austausch würde allen zugutekommen.

Zufrieden zeigten sich auch die Aussteller. Viele Schüler kämen schon mit gezielten Fragen an die Stände, wussten Jennifer Bluhm vom Landratsamt Waldshut und Stephanie Strütt von Franke zu berichten. Dass an fast jedem Stand auch Azubis aus den Betrieben und Unternehmen dabei waren, zeigte sich einmal mehr als großer Vorteil bei den Beratungen, wusste Rebecca Oßwald vom St. Josefshaus zu berichten. Gerade bei unbekannteren Ausbildungen konnten die Schüler so Informationen aus erster Hand erhalten. Und bereits jetzt hätten sich Unternehmen wieder für das nächste Jahr angemeldet, freute sich Schulleiter Hess über die gelungene Veranstaltung.

Die Beruflichen Schulen

Die Rudolf-Eberle-Schule bietet Abschlüsse mit kaufmännischer Ausrichtung an. An den Hauswirtschaftlichen Schulen liegt der Schwerpunkt auf Ernährung, Erziehung, Gesundheit, Pflege. Die Gewerbeschule ist Teil des dualen Ausbildungssystems und bietet auch Vollzeitunterricht an. Anmeldungen für die Schulen sind noch bis heute möglich.