Der Musikverein Harpolingen gibt sein Jubiläumskonzert mit der Stadtmusik Bad Säckingen als Gastorchester.

Das Jubiläumsdoppelkonzert am Sonntag, 18. März um 18 Uhr im Gemeindesaal ist sicherlich der musikalische Höhepunkt der Feierlichkeiten zu 125-jährigen Bestehen des Harpolinger Musikvereins. Dazu macht er sich selbst ein Geschenk: Als Doppelkonzertpartner konnte die Stadtmusik Bad Säckingen gewonnen werden. Die Stadtmusik ist überregional bekannt und geschätzt, da auf allen wichtigen Wertungsspielen vertreten und mit Bestnoten prämiert.

Das Harpolinger Orchester selbst bestreitet den ersten Teil des Konzerts. Dabei laden die Harpolinger Musiker das Publikum ein, gemeinsam eine spannende Zeitreise zu unternehmen. Die von Dirigent Ehrfried Bäumle ausgesuchten Musikstücke repräsentieren dabei verschiedene Epochen der vergangenen 125 Jahre bis zur Gegenwart. So erklingen zum Beispiel ein schmissiger, altbekannter Marsch, eine interessante Suite, eine feurige Rhapsodie, Spiritualmelodien oder ein zeitgenössisches Konzertstück – Kompositionen, die Lust auf die Zukunft machen.

Mit großer Vorfreude fiebern die Musiker diesem besonderen Konzert-Ereignis entgegen und freuen sich schon jetzt, zahlreiche Besucher in Harpolingens guter Stube, dem Gemeindesaal, begrüßen zu dürfen, der, dem Anlass entsprechend, diesmal mit Konzertbestuhlung bestückt ist.

Im Jahr 2011 feierte die Stadtmusik Bad Säckingen ihr 200-jähriges Bestehen. Für die Musiker ist es eine Freude, als einer der ersten dem Musikverein Harpolingen zu seinem 125-jährigen Bestehen gratulieren zu dürfen, insbesondere auch deshalb, weil beide Vereine schon immer eine freundschaftliche Beziehung verbindet. Und was liegt für ein Orchester näher, als mit einem Ständchen aufzuwarten, ein Ständchen, das die Stadtmusik Bad Säckingen unter der Leitung von Johannes Brenke in Form eines ganzen Konzertteils bringen darf.

Mit dem „St. Louis Blues“ aus dem Jahr 1914 beginnt eine kleine programmatische Reise in die Gegenwart. Sie führt über einen der bis heute wohl bekanntesten und beliebtesten Konzertmärsche, dem „Florentiner Marsch“, hin zu „El Camino Real“, einer rhythmisch prägnanten Fantasie in lateinamerikanischem Gestus. Ein kraftvoll und farbig arrangiertes Medley mit Liedern des unvergessenen Udo Jürgens rundet diesen Konzertteil ab.