Bad Säckingen Bad Säckinger erleben großes Programm in der österreichischen Partnerstadt Purkersdorf

Zum 50-Jahr-Jubiläum der Stadterhebung erlebte die Bad Säckinger Delegation am Wochenende ein großzügig gestaltetes, dreitägiges Fest in Österreich. Beide Städte wollen die Freundschaft weiter hegen und pflegen.

In Purkersdorf kocht gefühlt nichts auf Sparflamme. Die Bad Säckinger Delegation, die am Wochenende in die österreichische Partnerstadt reiste, erlebte ein großzügig gestaltetes, dreitägiges Fest und eine große Gastfreundschaft.

Für einen Teil der Besucher vom Hochrhein startetet die Österreichreise dennoch gleich nach der Ankunft mit einem Ausflug in die Haupstadt Wien. Einmal im Zug (Cityjet), ist man in spätestens einer halber Stunde im historischen Zentrum am Stephansdom. Im stilvollen Lokal für "Slowfood" wählte man etwas durch und durch Ortstypisches: Wiener Schnitzel, natürlich vom Kalb. Die Nähe zu Wien trägt unbestritten zum Reiz der Partnerstadt bei. Am Abend kehrt der Besucher umso lieber wider ins heimelige Purkersdorf zurück: Das hatte auch stellvertretende Bürgermeister Christian Matzka während seiner kurzweiligen Moderation des Partnerschaftsabends im Zuge der Aufzählung der vielen Vorzüge der Stadt Purkersdorf festgehalten. Dazu gehört nicht zuletzt die Offenheit und Freundlichkeit seiner Bewohner.

Ganz besonders diejenigen, die öfter dort zu Besuch sind, wissen davon zu berichten. Die Vertreter des Freundeskreises Purkersdorf-Bad Säckingen mit seinen Vorsitzendem Klaus Kummle etwa und die Feuerwehr, die ein ganz besonders enges Verhältnis zu den Kameraden in Niederösterreich pflegt. Vize-Kommandant Mark Jagenow war diesmal per Fahrrad gekommen. Er hatte die 800 Kilomer auf zwei Rädern in drei Tagen geschafft.

Neue Impulse wollte Kummle in Sachen Städtpartnerschaft setzten, indem er diesmal junge Vertreter der Jugendmusikschule zum Mitreisen bewegt hatte. Der Kontakte beider Jugendmusikschulen soll angeschoben werden. Ein besonderes Erlebnis dürfte für das Trompetenquartett von Musikschulleiter Manuel Wagner nicht nur der Auftritt beim Partnerschaftsabend gewesen sein. Am Samstag spielten Simon Eckert, Alisa Kuder, Mark Tröndle und Michel Sperling spontan auf dem Schwedenplatz in Wien.

Auch von Seiten beider Städte will man die Freundschaft natürlich weiter hegen und pflegen, beteuerten beim Treffen am Wochenende die beiden Bürgermeister Karl Schlögl und Alexander Guhl, und beim Nachmittag der Freudeskreise die Vorsitzenden Klaus Kummle und Raimund Boltz. Nach dem strammen Festprogramm hieß es für die offizielle Delegation aus Bad Säckingen am Sonntagnachmittag Abschied nehmen – verbunden mit dem Versprechen, bald wieder zu kommen.

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