Das Bauprojekt „Ein Zuhause für junge Familien“ geht jetzt in den Endspurt. Das Projekt der Volksbank Rhein-Wehra mit der Stadt Bad Säckingen und Medienpartner SÜDKURIER hat nach kurzem Stillstand im Frühjahr in den letzten Wochen große Fortschritte gemacht. Gegen Ende September zieht bereits die erste Familie ins erste fertiggestellte Doppelhaus ein. Die Projektpartner Volksbank, Stadt, Holzbau Matt und SÜDKURIER freuten sich kürzlich anlässlich eines Zwischenresümees, dass das Projekt jetzt in die Zielgerade einbiegt. In der Rippolinger Kapellenstraße entstehen drei Doppelhäuser und ein Einfamilienhaus. Vorgesehen sind sie in erster Linie für junge Familien, erinnerte Volksbankchef Werner Thomann. Mit Zuzug an jungen Familien sollen auch die Einrichtungen Kindergarten und Schule in Rippolingen gestützt werden, fügte Bürgermeister Alexander Guhl hinzu. Stadtbaumeister Michael Rohrer rechnet hoch, dass der Bezug von sieben Wohneinheiten einen Zuwachs von 25 bis 30 Personen für den Ortsteil bedeute. Thomann sieht darin eine „Win-Win-Situation“, mit der die Infrastruktur des Ortes gestärkt werde. Bürgermeister Guhl betonte zudem, dass auch der Rippolinger Ortschaftsrat das Projekt stets unterstützend begleitet habe.

Trotz der Verzögerung im Frühjahr konnte der Zeitplan fast wieder aufgeholt werden, sagte Hubertus Matt, Inhaber der ausführenden Firma Holzbau Matt. Für Ende September ist der Einzug der ersten Familie vorgesehen. Damit liegt das Projekt nur einen Monat hinter der ursprünglichen Planung, freuten sich alle Beteiligten über den Baufortschritt in den letzten Wochen. Die Fertigstellung des zweite Doppelhauses, so Hubertus Matt, werde um den Jahreswechsel liegen, das dritte Doppelhaus soll im Frühjahr fertig sein.

Mittlerweile kann man sich in Rippolingen auch konkret die Bauformen der Gebäude vorstellen. Stadtbaumeister Rohrer hat die Häuser nach Außen optisch als eingeschossige Gebäude mit Dachgeschoss entworfen, so wie es der Umgebungsbebauung entspreche. Tatsächlich habe man innen im OG jedoch praktisch ein zweites Vollgeschoss. Das Haus hat die gute Energieeffizienz 55 und wird somit von der KfW-Bank gefördert. Die Gebäude sind entgegen der ursprünglichen Planung voll unterkellert. Die Grundrisse der Innenaufteilung seien flexibel, wovon die neuen Eigentümer auch ausgiebig Gebrauch gemacht hätten, so Hubertus Matt.

Volksbankchef Werner Thomann betonte noch einmal, dass die Volksbank keinen Gewinn aus dem Projekt ziehen werde. Gleichwohl hätten die ursprünglich kalkulierten Preise nicht gehalten werden können. Generell lägen die Baupreise heute auf einem viel höheren Niveau als 2015, als das Projekt initiiert wurde. Zudem wurden von Interessenten vielfach höhere Qualitätsstandards gewünscht wie auch die Unterkellerung, die in der Ursprungsplanung gar nicht vorgesehen war.