Der Bereich um den Bahnhof Bad Säckingen soll sich in den kommenden Jahren komplett verändern. Die Stadt hat großes vor und stößt deshalb ein Stadtentwicklungskonzept an. Der Gemeinderat hat diese Woche den Auftrag an zwei Büros vergeben, die den Prozess inklusive Bürgerbeteiligung steuern und planen sollen. Die Kosten belaufen sich inklusive eines Leitbildes auf 70.000 Euro. Für Bürgermeister Alexander Guhl gibt es rund um den Bahnhof etliche neuralgische Punkte. Dazu gehörten ein besserer Anschluss des Rudolf-Eberle-Platzes, die Verlegung des Busbahnhofes, das NKD-Gebäude, das Marienhaus, der gesamte Bahnhofsvorplatz oder etwa die Parkplatzsituation am Ballyweg. Dies alles müsse auf den Prüfstand, so Guhl. Kommunalberater Frank Leichsenring, der das Projekt in Arbeitsgemeinschaft mit dem Architekturbüro Zickenheiner übernimmt, will bis November eine Stärken-Schwächen-Analyse vorlegen. Im Dezember soll es eine Klausurtagung für den Gemeinderat geben, im Februar 2019 die erste Bürgerbeteiligung, die Fertigstellung des Konzeptes im Juli und im Anschluss der Förderantrag für die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm. CDU-Stadträtin Christine Oechslein forderte, bei dem Programm auch die Ortsteile nicht zu vergessen. Auch diese müssten von diesem Prozess profitieren.