Wechsel an der Spitze: Bei den alle vier Jahre stattfindenden Wahlen zum Kreisvorstand der Arbeiterwohlfahrt wurde Hidir Gürakar als neuer Vorsitzender gewählt. Günter Heinrich wurde für seinen jahrelangen Einsatz für die Awo zum Ehrenvorsitzenden ernannt. 29 Delegierte waren bei der Sitzung am Samstagnachmittag im Kursaal anwesend.

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Hidir Gürakar ehrte Günter Heinrich mit den Worten: „Du bist ein Awo-Urgestein, seit dem Jahr 1979 hast du durch deinen Einsatz die Awo mitgeprägt“. Gürakar freut sich, dass Heinrich der Awo trotzdem noch erhalten bleibt. „Günter Heinrich wurde somit im 100. Gründungsjahr der Awo zum Ehrenvorsitzenden ernannt“, erwähnte Gürakar.

Fünf ehemalige Vorstandsmitglieder wurden für ihren Einsatz geehrt. Kurt Robert aus dem Ortsverein Bad Säckingen war seit dem Jahr 2007 im Kreisvorstand, ebenfalls Gerd Schmied. Gerhard Lehnert aus dem Ortsverein Wehr war 16 Jahre im Kreisvorstand. Roland Wuchter vier Jahre und Herbert Bomans war 16 Jahre Beisitzer im Kreisverband.

Geschäftsführer der Awo Landkreis Waldshut, Thomas Bomans, bedankte sich herzlich für das jahrelange Engagement. Bei den Neuwahlen war Günter Heinrich froh, einen Nachfolger gefunden zu haben, er sagte: „Hidir Gürakar ist schon lange mit der Awo verbunden und ein fähiger Nachfolger.“ Stellvertretende Vorsitzende sind Kerstin Guhl, Maria Zeiser, Stefan Meier, Rainer Allmann und Michael Rohrer. Schriftführer bleibt Rudi Maier.

Das Awo-Geburtstagsvideo

Besonders freute sich Heinrich über die Präsentation des neuen Awo-Films, der im Zuge des 100-jährigen Jubiläums gedreht worden ist: „Der Kreisverband Waldshut zusammen mit den Ortsvereinen hat einen Film gedreht, der großen Zuspruch fand“. Heinrich ist sich sicher: „Wir sind zunehmend auf das Ehrenamt angewiesen und müssen junge Mitglieder werben.“ Er bedauerte den Verlust des Ortsvereins Laufenburg. Er betonte: „Wir müssen soziale Projekte verwirklichen, die auch jüngere Mitglieder interessieren.“ Für Heinrich war Gerd Schmied ein Glücksfall, er sagte: „Wir haben ihn nicht vergessen, ein großer Dank geht auch an ihn.“

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Die gute Zusammenarbeit mit anderen ehrenamtlichen Institutionen stellte Bürgermeister Alexander Guhl heraus. Er betonte: „Wir haben hier keinen Wettbewerb der Wohlfahrtsverbände, sondern wir ziehen an einem Strang und teilen uns auf.“ Auch das Konzept der Awo ist für Guhl erfolgsversprechend: „Die Awo hat sich neue Herausforderungen gesucht und ist mit ihren Themen mitten in der Gesellschaft.“ Die Stadt ist laut Guhl stolz über die gute Zusammenarbeit und die Verwirklichung der Projekte wie das Sozialkaufhaus oder das Awo-Kinderhaus Rheinau. Dem stimmte Heinrich zu: „Wir wissen, was wir an dieser Zusammenarbeit haben und werden diese weiter vorantreiben.“

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Der Vorstandsvorsitzender Martin Raugraf von der Caritas Hochrhein sieht das ein bisschen anders: „So gut wie wir zusammenarbeiten, es gibt auch einen Wettbewerb der Ideen.“ Riegraf weiter: „Wir sind hier vor Ort, mit einer guten Absprache und einer gemeinsamen Aufgabe und diese ist zielführend.“ Bomans möchte die Awo in Zukunft noch weiter für das Thema Klimaschutz sensibilisieren. Bomans dazu: „Die Rettung der Welt wird im Regionalen stattfinden. In jeder Gemeinde, muss Klimaschutz ein Thema werden, denn wir haben nicht mehr viel Zeit.“

Repair-Café

Das Repair-Café hat wieder am Samstag, 19. Oktober, von 10 bis 15 Uhr in den Räumen der Awo-Begegnungsstätten in der Mumpferfährstrasse 7 in Bad Säckingen geöffnet. Wer sich gerne ehrenamtlich einbringen möchte, kann sich direkt an den Awo- Ortsverband Bad Säckingen wenden. Vorsitzender ist Robert Kurt, Telefonnummer 07761/61 62, per E-Mail (kubri.robert@t-online.de). Das Jubiläumsvideo der Arbeiterwohlfahrt des Kreisverbandes Waldshut findet man im Internet (www.awo-waldshut.de).