Insgesamt 70 Künstler aus neun Nationen, darunter 26, die zum ersten Mal teilnahmen, beteiligen sich an der vierten jurierten und kuratierten Ausstellung Grand Salon in der Villa Berberich in Bad Säckingen. In der Ausstellung befinden sich 99 Werke: 81 Gemälde aus den Kategorien Landschaften, Porträtmalerei, Genremalerei, Stillleben und Hyperrealismus, Symbolismus, Surrealismus, Abstrahiertes und Abstraktes, außerdem 16 Skulpturen. Der Grand Salon hatte bereits in den ersten drei Wochen nach Eröffnung 1450 Besucher angezogen (2017 waren es innerhalb von fünf Wochen 1050 Besucher), rund 1100 Stimmen wurden abgegeben.

Auch in diesem Jahr stiftet die Stadt Bad Säckingen den mit 1000 Euro und Sachpreisen dotierten Publikumspreis des Grand Salon. Die drei beim Publikum beliebtesten Werke sowie die beliebtesten Werke der acht Einzelkategorien (sieben Gemäldethemen nebst Skulptur) wurden am Montag ermittelt. Gewinner des ersten Preises (Publikumspreis Grand Salon) über 500 Euro und gleichzeitig Preisträger Kategorie Genremalerei, wurde der Vorjahressieger Rainer Schoch aus Kaltenbach in der Schweiz mit "Generation, Jung und Alt" in Öl auf Leinwand/Lasurtechnik. Michael Krähmer aus Tübingen ist Gewinner des zweiten Preises über 300 Euro und Preisträger Kategorie Landschaft für "Abendstille I". Den dritten Platz mit jeweils 100 Euro teilen sich Christel Steier aus Bernau mit ihrer Skulptur H-ei-Mat aus Bleistiften (auch Preisträger Kategorie Skulptur), sowie Silvia Michel aus Wädenswil (Schweiz) mit ihrem Gemälde "luzdelsur", Öl auf Leinwand.

Weitere Preisträger sind: Angerer der Ältere aus Biburg mit "Karneval in Venedig", Kategorie Surrealismus; Patrick Gall aus Mulhouse mit "Acidite", Kategorie Stillleben; Zwei Künstler aus Italien: Elisa Bertolini mit "Homeless not heartless", Kategorie Portraits und Stefano Gentile mit "Resilience", Kategorie Symbolismus; Ellen Mosbacher aus Lörrach mit "See me, feel me, touch me!", Kategorie Abstrakt. Dass Rainer Schoch gewinnen würde, war für Frank von Düsterlho, Organisator Grand Salon "eindeutig." Schoch hätte mit beiden Werken siegen können, auch sein zweites ausgestelltes Gemälde bekam "deutlich mehr als alle anderen" Besucherstimmen, wenn nicht die Regel bestünde, nur einmal pro Künstler den Publikumspreis Grand Salon auszuschütten, so von Düsterlho. Auch bei den Skulpturen war das Ergebnis "relativ eindeutig."

 

Die Auststellung

Die Ausstellung Grand Salon in der Villa Berberich in Bad Säckingen ist noch bis zum 18. Februar geöffnet. Kuratorenführung mit Vorstellung der Publikumsgewinnerist am Samstag, 17. Februar, 15 Uhr, Finissage mit Preisverleihung durch Bürgermeister Alexander Guhl ist am Sonntag, 18. Februar, 15 Uhr.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag, 14 bis 17 Uhr.

Eintritt: Erwachsene 2 Euro, Schüler/ Studenten 1,00 Euro, Kinder, Aussteller und Inhaber des Museumspass Eintritt frei.

Internet: (www.facebook.com/grand.salon.art, www.grand-salon.de).