Das Gelände der früheren Alunova-Schmelzwerke in Wallbach wird auf Altlasten untersucht. Das teilte Bürgermeister Alexander Guhl auf Anfrage mit. Die Stadt erhielt gestern eine Förderung des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 21.600 Euro zugesagt. Das sind 100 Prozent der Kosten für die Untersuchung des Wallbacher Geländes. Laut Baurechtsamtsleiter Peter Weiß sollen auf dem Gelände Bohrungen durchgeführt und Grundwasserflüsse untersucht werden. Das Umweltschutzamt des Landratsamtes vermute seit längerem Altlasten auf dem Areal, so Weiß. Die Waldshuter Behörde hatte die Stadt Bad Säckingen deshalb auf die Fördermöglichkeiten durch das Land hingewiesen. Aus eigenen Mitteln dürfe die Stadt nämlich keine privaten Grundstücke beproben, so Weiß. Auf dem Wallbacher Gelände wurde laut Weiß von der Firma Bruch aus Dortmund eine Aluschmelze betrieben, bis das Unternehmen vor zehn Jahren in Konkurs gegangen sei. Das Grundstück gehöre nach wie vor zur Insolvenzmasse. Es schließt Richtung Süden an die benachbarte Firma Alunova Recycling an. Die Größe des Areals überschlug Weiß auf etwa 1,6 Hektar. Es liegt im bestandskräftigen Bebauungsplan Industriegebiet Wallbach.

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