Das 33. Zweibrückenschwimmen wurde gut angenommen. Insgesamt 355 Schwimmfreunde wagten am Samstag den Sprung in den 24,5 Grad warmen Rhein, und ließen sich die 3500 Meter lange Strecke flussabwärts treiben. Das traditionsreiche Schwimmen wurde von der Schweizerischen und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft organisiert.

Ein riesiger Andrang: Vor dem Sprung in den Rhein hieß es erst einmal Schlange stehen.
Ein riesiger Andrang: Vor dem Sprung in den Rhein hieß es erst einmal Schlange stehen. | Bild: Christiane Pfeifer

Nach mehreren folgenschweren Badeunfällen am Hochrhein stand die Sicherheit der Teilnehmer an oberster Stelle: Zahlreiche Hilfsorganisationen wie die Feuerwehr Bad Säckingen, Wallbach und Öflingen und ebenfalls das THW Bad Säckingen und das DLRG begleiteten die Schwimmer mit ihren Booten.

DLRG und SLRG hatten gemiensam immer einen Blick auf die Teilnehmer des Rheinschwimmens.
DLRG und SLRG hatten gemiensam immer einen Blick auf die Teilnehmer des Rheinschwimmens. | Bild: Christiane Pfeifer

Auf jedem Begleitboot waren zwei Rettungsschwimmer der Schweizer und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft die das Wasser und die Schwimmer stets im Blick hatten. Insgesamt waren 70 ehrenamtliche Helfer für die Sicherheit der Zweibrückenschwimmern im Einsatz. Die am Ufer positionieren Sanitätsdienste vom Deutschen Roten Kreuz waren gut verteilt und arbeiteten grenzübergreifend Hand in Hand. Das THW Bad Säckingen stellte ihre Drohne zur Verfügung – dies erhöhte einerseits die Sicherheit, andererseits stellte das Fluggerät auch einzigartige Aufnahmen der Schwimmveranstaltung zur Verfügung. Benedikt Kammerer steuerte die acht Kilogramm schwere Drohne.

Benedikt Kammerer vom THW Bad Säckingen steuerte die Drohne beim Zweibrückenschwimmen.
Benedikt Kammerer vom THW Bad Säckingen steuerte die Drohne beim Zweibrückenschwimmen. | Bild: Christiane Pfeifer

Der ehemalige Präsident des SLRG Fricktal Walter Rech ist beim Zweibrückenschwimmen von Anfang an mit dabei. Als Mitorganisator liegt ihm die Sicherheit und der Spaß am Schwimmen besonders am Herzen. Walter Rech sagte: „Wir möchten uns bei allen Helfern bedanken, ohne sie wäre solch ein großes Schwimmen nicht durchzuführen“.

In der Gruppe schwimmt es sich am besten, die Hilfskräfte sicherten vom schnellsten bis zum langsamsten Schwimmer alle ab.
In der Gruppe schwimmt es sich am besten, die Hilfskräfte sicherten vom schnellsten bis zum langsamsten Schwimmer alle ab. | Bild: Christiane Pfeifer

Die Schwimmer wurden nach der Anmeldung in Mumpf von den Pontonieren Mumpf zum Startpunkt unterhalb des Bad Säckinger Rheinkraftwerkes gefahren. Von dort aus sprang so mancher übermütig in des mit 24 Grad warmen Rhein und lies sich entweder Treiben oder legte einen sportlichen Start hin. Auch Chipa eine Hundedame schwammen an diesem Tag mit, selbstverständlich mit Frauchen Doris und Schwimmweste. Das Ziel war in Mumpf – wer wollte konnte sich hier beim Fischessen des Pontonierfahrvereins stärken.

Bild: Christiane Pfeifer

Kinder durften ab zehn Jahren unter der Begleitung eines Erwachsenen Mitschwimmen. Die gut 3,5 Kilometer lange Strecke war in einer halben Stunde zu bewältigen. Das herrliche Wetter und die malerische Aussicht waren für viele Grund es gemütlich angehen zu lassen.

Bild: Christiane Pfeifer

Besonders freuten sich die Organsiatoren über das Mitschwimmen von Alfred Heim. Das ehemalige Vorstandsmitglied der SLRG startete 1985 das erste Zweibrückenschwimmen.

Das Schwimmen im Rhein ist trotz Gefahr im fließenden Gewässer und der Badeunfälle der vergangenen Wochen beliebt. Hier beim, von Rettungsbooten und Helfern, begleiteten Zweibrückenschwimmen in Bad Säckingen.
Das Schwimmen im Rhein ist trotz Gefahr im fließenden Gewässer und der Badeunfälle der vergangenen Wochen beliebt. Hier beim, von Rettungsbooten und Helfern, begleiteten Zweibrückenschwimmen in Bad Säckingen. | Bild: Christiane Pfeifer