In der Hoffnung, dass sich im zeitigen Frühjahr die Corona-Situation wieder verbessern könnte, hatten der Vorsitzende des Albbrucker Schwarzwaldvereins, Joachim Weidler, und sein Team ein abwechslungsreiche Programm für das ganze Wanderjahr zusammengestellt. Doch bislang mussten die Termine abgesagt und die Wanderziele für später aufgehoben werden. „Wir hoffen, dass wir am 11. Juli programmgemäß starten können“, sagte Joachim Weidler. Bis dahin rechnet er damit, dass die Wanderer alle auch geimpft sein werden. Ob die alljährliche Wanderwoche stattfinden kann, hänge noch von den Auflagen für Hotelübernachtungen ab.

Besonderheiten

Wenn das Wandern in der Gruppe auch viel mehr Spaß macht, als alleine auf Schusters Rappen unterwegs zu sein, so gibt es doch auch in der Corona-Pandemie die Möglichkeit, sich auf vielen Wegen in der in der Region an den Naturschönheiten zu erfreuen und Besonderheiten zu entdecken. Wer lieber im Flachland unterwegs ist, nutzt gerne den Rundwanderweg beidseits des Rheins von Albbruck über die sonnige Seite auf Schwaderlocher Gemarkung über das Stauwehr in Dogern und wieder auf dem Rheinuferweg auf deutscher Seite zurück.

Verschiedene Streckenlängen

Längst bevor der Premiumwanderweg Albsteg mit seinem Einstieg in Albbruck in Richtung Norden führte, war das Wegenetz zwischen den einzelnen Bergdörfern schon ein beliebtes Wandergebiet, in dessen Teilen auch der Hochrheinquerweg, der durch die Albschlucht führt, verläuft. Wer kleinere Strecken bevorzugt, kann von einem Dorf zum anderen wandern.

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Eine längere Wanderung mit 13 Kilometern und einem Höhenunterschied von 436 Metern sowie einem mittleren Schwierigkeitsgrad bietet sich vom Estelbergparkplatz in südlicher Richtung an. Nach dem Abstieg geht es vorbei an der im Tal liegenden Birndorfer Mühle in Richtung Birkinger Linden und von dort weiter zum Weiler Kuchelbach. Auf einer weiteren kleinen Bergetappe und von Schautafeln begleitet, führt die Route zum Ausgangsort Estelbergparkplatz zurück.

Kletterfelsen

Mindestens ebenso bekannt wie das Wandergebiet des südlichen Schwarzwaldes auf Albbrucker Gemarkung ist der Erika-Kletterfelsen. Er liegt im Albtal am nördlichen Ortsausgang und lockt mit seinen unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden Kletterer von weit über die Region hinaus an.