Doris Dehmel

Seit es den Albbrucker Weihnachtsmarkt gibt, waren noch nie so viele Besucher gleich nach der Eröffnung auf den Rathausplatz gekommen wie in diesem Jahr. Dicht war das Gedränge, als der Nikolaus begleitet von Anna Kerbst, der Leiterin des Albbrucker Ordnungsamtes und dem Schulhausmeister Walter Rutschmann, seine Gaben an die kleinen Marktbesucher verteilte.

Wer nach bestimmten Dingen Ausschau hielt, war schon am Freitag gekommen, um gestrickte Socken zu kaufen, Adventsdekorationen mitzunehmen, sich Produkte aus edlem Alpakavlies zu gönnen, die schönsten Exemplare aus den beleuchteten Flaschen auszusuchen, sich bei der großen Auswahl an Häkelkörbchen aus recycelter Baumwolle für die passende Farbe zu entscheiden, oder aus der Vielzahl an Holzartikeln ein Stück zu entdecken, das in der eigenen Sammlung noch fehlte oder das ideale Geschenk war.

Bereits in der zweiten Generation gib es am Stand der Familie Kirves viele süße Köstlichkeiten.
Bereits in der zweiten Generation gib es am Stand der Familie Kirves viele süße Köstlichkeiten. | Bild: Doris Dehmel

Ausgedehnt beidseitig der Schulstraße hatte sich der Markt am Samstag. Unter den Anbietern, die seit Jahren am Albbrucker Weihnacht ihre Waren anbieten, waren auch wieder einige Neue, die mit ihren Produkten für die gesteigerte Vielfalt sorgten. Holzsterne in den unterschiedlichsten Größen zum stellen und aufhängen fanden reichen Absatz ebenso Vesperbretter mit Brandmotiven. Auch selbstgenähte Stofftaschen unterschiedlichster Modelle waren zu finden. Bunte moderne Tiffany-Glaskunst wurde feilgeboten und Dekorationen aus Metall. Tücher, Beutel mit Bienenwachs präpariert wurden von Marktbesuchern gekauft die sich für nachhaltige Verpackungsmöglichkeiten entschieden haben.

Bereits in der zweiten Generation gib es am Stand der Familie Kirves auf dem Albbrucker Weihnachtsmarkt viele süße Köstlichkeiten.
Bereits in der zweiten Generation gib es am Stand der Familie Kirves auf dem Albbrucker Weihnachtsmarkt viele süße Köstlichkeiten. | Bild: Doris Dehmel

Wer den Duft der Honigkerzen, die auch in diesem Jahr wieder von den Mitgliedern des Imkervereins gegossen wurden, mit nach Hause nehmen wollte, konnte sich unter den verschiedensten Modellen entscheiden. Nicht enden wollte die Auswahl an Weihnachtsgebäck, Stollen, Linzertorten, Marmeladen und Gelees nach Hausfrauenrezepten und Crêpes auch in neuen Varianten. Wer Pikantem den Vorzug gab konnte sich zwischen Bratwürsten und Eintopf , Hot-Dogs, Schnitzelwecken und Pommes entscheiden. Die kleinen Marktbesucher hatten am Kinderkarusell des Schützenvereins ebenso ihre Freude wie am Losstand des Kindergartens „Grashüpfer“, Edelsteine hämmern beim Waldorfkindergarten oder beim Ponyreiten.

Organisation und Beteiligung: Der Albbrucker Weihnachtsmarkt wird von der Gemeinde organisiert und der Nikolaus mit seinen Süßigkeiten bestellt. Einheimische und Auswärtige haben die Möglichkeit, sich am Weihnachtsmarkt zu beteiligen. Am Freitag stehen die Holzhütten auf dem Rathausplatz zur Verfügung und im Foyer des Rathauses weitere Stände.