In Albbruck und den Albbrucker Ortsteilen wurde jüngst eine Verkehrsschau mit Vertretern der Behörden durchgeführt. Im Blickpunkt standen die Hauensteiner Straße, die Albtalstraße, die Ortsteile Steinbach, Birndorf und Birkingen.

  • Hauensteiner Straße: Die beiden Ortsteile Albbruck und Albert wachsen auf dieser Strecke immer mehr zusammen. Die Straße ist stark befahren und wird auch häufig von Fußgängern und Radfahrern genutzt. Das Problem: Zwischen den beiden Ortsschildern befindet sich ein Streckenabschnitt, auf dem 100 Stundenkilometer zulässig sind. Und viele Autofahrer drücken hier auch tatsächlich kräftig aufs Pedal, obwohl an diesem Straßenabschnitt der Spiel- und Mehrgenerationenplatz liegt. Beschlossen wurde, beide Ortstafeln zusammenzulegen: Das Ortsschild Albbruck wandert auf die Höhe der Ortstafel von Albert, so dass auf der gesamten Strecke die Geschwindigkeit auf Tempo 50 begrenzt wird. Eine generelle Beschränkung im gesamten Bereich der Hauensteiner Straße auf Tempo 30 käme aber nicht in Frage, weil die Strecke auch von den Bussen der SBG genutzt wird. Probleme bereitet hier auch das Parken, vor allem im Bereich der Bushaltestellen, die durch parkende Fahrzeuge eingeengt werden. Überlegungen wurden auch angestellt, einen Teil der Gehwege als Parkfläche zu nutzen.
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  • Albtalstraße: Hier wurde der Vorschlag gemacht, die Abzweigung nach Buch, kurz vor der gesperrten Tunnelstrecke, zu einer abknickenden Vorfahrtsstraße umzufunktionieren. Dieser Vorschlag wurde jedoch abgelehnt. Probleme bereitet im unteren Teil, im Bereich des Erika-Felsens, die knappe Parksituation, die dazu führt, dass die Kletterer ihre Autos entlang der Straße abstellen. Zwischen der Einfahrt zum Parkplatz und der Abzweigung Bergstraße am Ortseingang von Albbruck soll daher ein Parkverbotsschild aufgestellt werden.
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  • Schachener Straße: Um den Weg zur Kompostanlage abzukürzen, wird aus Richtung Schachen oft ein Waldweg genutzt, der eigentlich für den Verkehr nicht geeignet ist. Hier soll ein Verbotsschild angebracht werden. Geklagt wurde auch, dass weiter unten, im Bereich der Zollhäuser, zu schnell gefahren wird. Da die Häuser außerhalb des Ortsetters liegen, sah man jedoch keine Möglichkeit, die Situation nachhaltig zu beeinflussen. Bisher wurden lediglich Schilder „Achtung Fußgänger“ angebracht und das Ortsschild wurde weiter nach außen versetzt.
  • Birkingen: Hier stand der Wunsch nach einer Überquerungshilfe mit Verkehrsinsel im Raum. Festgestellt wurde, dass der Platz dafür nicht ausreichend ist.
  • Birndorf: An der Abzweigung beim Hotel „Hirschen“ wurde der Verkehrsspiegel abmontiert, vermutlich weil damit das Richtungsschild verdeckt wurde. Aufgrund der beengten Sichtverhältnisse soll der Spiegel wieder angebracht werden. Aus Platzgründen muss dann allerdings das Richtungsschild nach Unteralpfen entfallen.

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