Zum ersten Upcycling-Markt des Landfrauenbezirks Hochrhein waren viele Besucher auf den Vorplatz der Unteralpfener Leiterbachhalle gekommen. Dabei konnten Mann und Frau nicht nur so manch Schönes entdecken, sondern sich auch die eine oder andere Idee mitnehmen und sich einen Rat holen, um auch aus etwas Altem was Neues entstehen zu lassen. Vieles, was arglos im Abfall landet, kann wieder verwertet und ein ganz neues Gesicht bekommen.

Auch Bürgermeister Stefan Kaiser informierte sich bei den Landfrauen über deren Angebot und war wie viele erstaunt, dass es oft nur gute Ideen braucht um nette Dinge entstehen zu lassen. Dabei braucht es allerdings oftmals auch die notwendige Erfahrung, bis am Ende aus einer Flasche ein Kerzenleuchter entsteht. Körbe aus gefalteten Zeitschriften zogen das Interesse der Betrachter ebenso auf sich wie umstrickte Windlichter und aus Textilgarn gehäkelte Körbe.

Auch Bürgermeister Stefan Kaiser konnte sich ebenso wie Organisatorin Monika Studinger (rechts) beim Upcycling Markt davon überzeugen ...
Auch Bürgermeister Stefan Kaiser konnte sich ebenso wie Organisatorin Monika Studinger (rechts) beim Upcycling Markt davon überzeugen mit welch wenigen Handgriffen aus einer Flasche etwas Neues entstehen kann.

Wer selbst mit der Nähmaschine nicht gut umgehen kann, hatte Gelegenheit Schürzen, Taschen, Kissen und Decken zu erstehen oder künftig mit einer aus LKW-Planen gefertigten Tasche unterwegs zu sein. Wie aus hart gewordenem Brot noch Leckeres entstehen kann hatten die Dangstetter Landfrauen an ihrem Stand verraten und mit ihren Kostproben Überzeugungsarbeit geleistet.

Wie rasch Blumen in einer aus Milchtüten entstandenen „Vase“ eine besondere Wirkung erhalten, oder wie aus kleinen und großen Kaffeetüten stabile Taschen werden, fand die allgemeine Bewunderung der Besucher. Kleine Marktbesucher durften vor dem Kasperletheater Platz nehmen und das Treiben der aus Strickwaren gefertigten Figuren beobachten, während die Erwachsenen an einer reichen Bücherauswahl nach passendem Lesestoff suchen oder sich an auf Holzteile aufgetragenen sinnvollen und heiteren Sprüchen erfreuen konnten.

Eine besondere Idee hatten die Unteralpfener Landfrauen als Gastgeber noch parat: Sie hatten keine Standgebühren kassiert, sondern vielmehr von den Teilnehmerinnen eine Kuchenspende erwartet. So gab es in der Kaffeestube so manch köstlichen Kuchen nach einem bislang unbekannten Rezept.

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