Vereine und Gruppen sind durch die Corona-Situation gezwungen, ihre Aktivitäten einzustellen. Doch nicht nur Menschen, die sich zum Sport treffen wollen, ihre Freizeit im Bereich der Kultur verbringen oder sich einfach mit anderen Personen treffen wollen, müssen Verzicht üben. Kirchliche Aktivitäten sind ebenso eingeschränkt und karitative Einrichtungen müssen umdisponieren.

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So ergeht es auch Petra Hug, die den „Treffpunkt für Angehörige“ in der Caritas-Tagespflegeeinrichtung in der Schulstraße in Albbruck leitet. Eigentlich hätte das aus dem vor zwei Jahren gegründeten „Gesprächskreis für Angehörige“ entwickelte Angebot vor wenigen Wochen wieder gestartet werden sollen. „Wir können die notwendigen Vorgaben kaum einhalten und werden erst wieder, wenn möglich, im neuen Jahr uns zusammenfinden“, bedauert die Pflegefachfrau.

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Sie weiß aus ihrer beruflichen Erfahrung wie wichtig die Begleitung betreuender Angehörigen ist und wie hilfreich deren Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen sein kann. Schließlich treffe die Diagnose Demenz nicht nur die Erkrankten selbst, sondern auch die Angehörigen. „Wer Demenzkranke pflegt ist gefordert, herausgefordert und nicht selten persönlich auch überfordert“, so Petra Hug. Oft seien es die kleinen Dinge, die Schwierigkeiten auslösen. Deshalb sei es wichtig, dass sich betreuende Personen Rat holen und sich mit Betroffenen austauschen und damit Kraft schöpfen, die Herausforderungen wieder besser bewältigen zu können. Bis dies in der Gruppe wieder möglich sein wird, gibt es die Möglichkeit über E-Mail (petra.hug@caritas-hochrhein.de) mit Petra Hug in Kontakt zu treten.

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