Die durch die Corona-Pandemie ausgelösten Veränderungen im Alltag machen auch vor dem Vereinsleben nicht Halt. Bei den meisten Vereinen sind die regelmässigen Einnahmen durch zusätzliche Aktivitäten total weggebrochen. Ein Umstand, der sich bis ins nächste Jahr bei den Vereinsfinanzen negativ auswirken wird. Mit dem rechnen auch der Vereinsvorsitzende des SV Albbruck, Christian Kasper und sein Team. Nur geringe Zahlen konnte Vereinskassier Michael Kuder in diesem Jahr auf der Habenseite verbuchen. Veranstaltungen wie sie in den vergangenen Jahren zu einem positiven Rechnungsergebnis beigetragen haben konnten nicht stattfinden.

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„Es ist zu befürchten, dass wir noch länger auf ein normales Vereinsleben verzichten müssen“, versicherte Christian Kasper. Für ihn sei bereits vor der offiziellen Absage des Albbrucker Weihnachtsmarktes durch die Gemeinde klar gewesen, dass dieser nicht stattfinden könne. So reihen sich weitere Einnahmeverluste an die bereits seit dem Frühjahr entstandenen Negativergebnisse. „Wir hätten uns in die Bewirtung bei der eben auch ausgefallenen Albbrucker Gewerbeschau eingeklinkt, mussten Einnahmenverluste aus Turnieren hinnehmen, hatten auf das Dorffest zu verzichten“, so der Vereinsvorsitzende.

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Besonders schwerwiegend sei der Wegfall der sonst üblichen Einnahmen aus dem Wirtschaftsbetrieb im Sportheim. All den Zahlen gegenüber stünden aber die laufenden Kosten, die selbst bei reduziertem Vereinsleben stark zu Buche schlagen. In den regenarmen Zeiten musste der Rasen verstärkt gewässert und in die Infrastruktur der Anlage und die notwendigen Maschinen, investiert werden. Dank zahlreicher Gönner des Vereins, die neben ihrem Beitrag immer auch außerordentliche Spenden zusagten, Rabatte auf Materialien gewährten oder den SVA mit ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen unterstützten, seien die finanziellen Sorgen nicht noch weiter angestiegen.

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Dank der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit war es gelungen, die Flutlichtanlage auf LED umzustellen, was dem SVA eine jährliche Stromeinsparung von 7.650 Kilowattstunden bringen dürfte. Ohne den finanziellen Beitrag der Gemeinde in Höhe von 6.028 Euro, die 6.622 Euro aus dem stattlichen Fördertopf, die noch vom Badischen Sportbund zu erwartenden 8.000 Euro führten dazu, dass für den Verein noch eine Belastung von 8.500 Euro übrig blieb. „Dieser Betrag hat sich am Ende durch den Zuschuss des Fördervereins des SVA mit mehr als die Hälfte reduziert“, so Christian Kasper mit einiger Erleichterung.

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