Dort, wo die Telecom oder andere Anbieter kein Interesse zeigen, müssen die Gemeinden den Breitbandausbau selbst in die Hand nehmen, so auch in Albbruck. Betroffen sind hier Straßenzüge in Unteralpfen, in Birndorf, Birkingen und in den Birkinger Teilorten Kuchelbach, Behlen und Bohland.

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In den meisten Straßenabschnitten sind bereits Leerrohre vorhanden, die im Zusammenhang mit Straßen- und Erschließungsarbeiten verlegt wurden. Hier können die Glasfaserkabel direkt eingezogen und die Hausanschlüsse vorbereitet werden, ohne dass die frisch sanierten Straßen und Hofplätze wieder aufgerissen werden müssen.

Angebot gilt bis 7. August

Für die erforderlichen Hausanschlüsse wurden von der Gemeindeverwaltung Aktionsangebote mit deutlichem Preisvorteil erstellt. Das Angebot gilt bis zum 7. August, danach ist der volle Anschlusspreis in Höhe von 1250 Euro zu entrichten. Natürlich ist auch die Gemeinde daran interessiert, dass sich möglichst alle Anlieger für einen Anschluss entscheiden, um den Ausbau in einer Etappe vornehmen zu können und die Planung zu erleichtern. Daher wurde auch eine Dokumentationsmappe „Glasfaser für Albbruck„ herausgegeben, die an die Anlieger verschickt wurde.

Werbung für den Hausanschluss

Im Gemeinderat empfahl Bürgermeister Stefan Kaiser, die Hausanschluss-Verträge bald zu unterschreiben, um auch tatsächlich in den Genuss der Zuschüsse zu kommen. „Wer zu spät kommt, hat das Nachsehen und muss dann den vollen Anschlusspreis bezahlen.“ Er appellierte auch an die Gemeinderäte, vor Ort Werbung zu machen und Unentschlossene zu ermutigen, einen Anschluss für ihr Grundstück vornehmen zu lassen.

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Inzwischen seien bereits mehr als 80 unterschriebene Verträge bei der Gemeinde eingegangen. Er hoffe, so Stefan Kaiser, dass die angekündigten Info-Veranstaltungen, trotz Corona, wie geplant in allen Ortsteilen durchgeführt werden könnten. Andernfalls bestünde die Möglichkeit, einen Gesprächstermin mit dem Breitbandteam der Gemeindeverwaltung zu vereinbaren.

Federführend ist das Planungsbüro Hardy Gutmann & Söhne aus Höchenschwand. Vorweg erstellte das Büro eine Masterplanung, um die Zuschüsse beantragen zu können. In der jüngsten Sitzung beauftragte der Gemeinderat das Höchenschwander Büro, die Ausschreibungen vorzubereiten und auszuführen. Dabei geht es auch darum, mit den Bauarbeiten noch in diesem Jahr zu beginnen, da die Zusage der Bundes- und Landeszuschüsse an bestimmte Fristen gebunden ist.