Sobald die Sonne scheint und die Temperaturen in die Höhe gehen, kommen die Besucher ins Albbrucker Freibad. Wenn für viele der Start am 1. Juni mit den geteilten Einlasszeiten auch etwas holprig war, so hat sich zwischenzeitlich doch alles zum Guten gewendet. Vor wenigen Tagen konnte aufgrund der sinkenden Pandemie-Inzidenz die zulässige Besucherzahl von 830 Personen auf 1050 erhöht werden.

Ausbildungsplatz ab September

„Bislang ist alles okay“, informiert Betriebsleiter Sebastian Gleichauf über die bisherige Badesaison. Er wird von seinem Vater Dieter Gleichauf unterstützt. Wenn dieser nicht Vollzeit da sein könnte, hätte es personell ein echtes Problem gegeben.

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Auf die ausgeschriebene Stelle eines Schwimmmeisters gab es bei der Gemeinde Albbruck keine einzige Bewerbung. Alle hoffen, dass wenigstens zu, 1. September der Ausbildungsplatz für einen künftigen Schwimmmeister besetzt werden kann. Auch Ferienjobber werden noch gesucht. „Wir haben einfach einen größeren Personalaufwand“, sagt Sebastian Gleichauf. Sechs zusätzliche Hilfskräfte achten auf den ordnungsgesmäßen Betriebsablauf. Dazu gehört die Maskenpflicht, die im Sanitär- und Umkleidebereich geboten ist und doch immer wieder auch missachtet wird, wie Gleichauf bedauert.

Unproblematisch sei, dass nur eine Rutschbahn freigegeben ist, um den entsprechenden Abstand auch zu garantieren. Bürgermeister Stefan Kaiser freute sich bei seinem Besuch, dass das Schwimmmeister-Team immer wieder mit viel Eigeninitiative versucht, den Aufenthalt der Badegäste so sicher wie möglich zu gestalten.

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Vermisst wird bislang noch die in den vergangenen Jahren stetig angewachsene Frühschwimmer-Gruppe. Dennoch nutzen einzelne Personen doch gerne den frühen Morgen für den Aufenthalt im Schwimmerbecken. Dieses wurde in entsprechend breite Bahnen eingeteilt, um zum Wenden nicht das Becken verlassen zu müssen.

„Gut bewährt hat sich die online-Anmeldung für einen Badbesuch“, weiß Sebastian Gleichauf. Wenn viele Besucher auch die Jahreskarten vermissen, so sei der in diesem Jahr erhobene Hygienezuschlag von 1 beziehungsweise 1.50 Euro kaum mehr ein Thema. „Das Angebot der preisgünstigen 12-er-Karten wird gut angenommen“, so der Schwimmmeister.