In einer Zeit, in der bundesweit der Schulalltag nicht zuletzt auch wegen der Corona-Pandemie immer wieder im Fokus steht, hat die Gemeinde Albbruck ihre beiden Schulstandorte Albbruck und Buch längst im Blickfeld baulicher Veränderungen. Während in Albbruck die bestehende Gemeinschaftsschule im Bereich der Grundschule durch einen Neubau ergänzt und die gesamten Räumlichkeiten optimiert werden sollen, wird das Schulhaus in Buch einer großzügigen Innensanierung unterzogen.

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Längst sind die vier Grundschulklassen in das früher in den Schulbetrieb integrierte Schulgebäude in Unteralpfen umgezogen. Mit dem zum Schuljahresende 2019 erfolgten Auszug verbunden war die Hoffnung zumindest ein Jahr später wieder mit allen Klassen nach Buch zurückkehren zu können.

Dass dies nicht der Fall sein konnte, sei mit den unterschiedlichsten Umständen verbunden, erklärte der ehemalige Ortsbaumeister und Projektleiter Walter Hausin. „Immer wieder mussten wir uns mit neuen Auflagen auseinandersetzen und auch die Corona-Situation hatte ihren Anteil an den Verzögerungen.“

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Die notwendigen Sanierungsarbeiten werden bis zur Vollendung der Maßnahme kaum ein Gewerk ausgelassen haben. Dabei sei eine Punktlandung der Handwerker zwischen den festgelegten Terminen sehr oft schwer zu erreichen.

Auflagen zum Brandschutz

„Zeitweise arbeiteten neun Handwerker parallel auf der Baustelle, die sich nicht nur für die Gipser, Elektriker, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsbauer ähnlich einem Puzzlespiel entwickelte“, führt Walter Hausin aus. Vor allem hätten die neuesten Auflagen für den vorbeugenden Brandschutz zu erheblichen Verzögerungen geführt.

Durch den Einbau spezieller Gipsdecken wurden auch alle Fluchtwege brandsicher gemacht. Während sich in der Aufteilung der Klassenzimmer, die mit einzeln nutzbaren Belüftungseinheiten ausgestattet sind, keine räumlichen Veränderungen ergeben, wird das bisherige Lehrerzimmer durch eine Besprechnungsmöglichkeit mit den Eltern ergänzt. Veränderungen erbrachte der Einbau einer barrierenfreien Sanitäranlage.

Am bisherigen Standort bleibt die Schulküche, die mit einer neuen Einrichtung optimiert werden soll. Schließlich hat sich der Zeitplan derart nach hinten verschoben, dass mit einem Neustart der Grundschule Buch erste mit dem Beginn des Schuljahres 2021/22 gerechnet wird. Dann wird das Bucher Grundschulgebäude mit modernster Technik ausgestattet sein. Für die EDV wird dann alles Wünschenswerte untergebracht sein, was im Einvernehmen mit der Schulleitung erreicht werden konnte.