Mitte Juli hätten in Nöggenschwiel traditionell die Rosentage stattgefunden. 50 Jahre Rosendorf. Zu einer kleinen Feierstunde fanden sich Andreas Leber, Vorsitzender des Verkehrsvereines, Bürgermeister Jan Albicker und seine Ehefrau, sowie der Vorstand des Verkehrsvereines im Rosengarten in Nöggenschwiel zusammen. Andreas Leber begrüßte alle Anwesenden, besonders die Rosenprinzessin Tabea Presch. Andreas Leber freute sich, dass doch eine kleine Runde in diesem erlaubten Corona-Rahmen möglich war. Bürgermeister Jan Albicker fand auch viele lobende Worte für alle, die zum Erfolg des Rosendorfes beitrugen.

Das könnte Sie auch interessieren

Vorstandsmitglied Erich Boll überbrachte in seiner Funktion als Koordinator der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde (GRF) seine Glückwünsche zum Jubiläum. Vor 50 Jahren wurde Nöggenschwiel von der GRF offiziell zum Rosendorf ernannt. Er blickte in seiner Rede auf die lange Geschichte Nöggenschwiels zurück.

Blick auf die Geschichte

Er begann im 13. Jahrhundert, dort soll ein Mönch namens Notker aus dem Kloster St. Gallen in einer Einsiedelei gelebt haben. Im Laufe der Jahrhunderte siedelten sich immer mehr Bewohner an. 1960 war Nöggenschwiel ein kleines abgelegenes Bauerndorf. 1965 wurde Nöggenschwiel Landes- und Bundessieger beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“. In der Kommission war Graf Lennart Bernadotte und Josef Raff von der Insel Mainau. Josef Raff war so begeistert von Nöggenschwiel, dass er mit dem damaligen Bürgermeister Karl Tröndle die Idee umsetzte, auf einer Höhenlage von 750 Meter Rosen zu pflanzen.

Das könnte Sie auch interessieren

Los ging es mit einer Spende von 8000 Rosenstöcken von verschiedenen Züchtern, die in Nöggenschwiel gepflanzt wurden. Auf Vorschlag von Josef Raff wurde Nöggenschwiel dann 1970 zum Rosendorf ernannt. Die großartigen Leistungen vom Ehrenbürger Karl Tröndle und Josef Raff wurden mehrfach erwähnt. Besonders die Entwicklung des Dorfes, indem der Verkehrsverein und die Einwohner immer dranblieben. Erich Boll sprach besonders Karl und Hubert Tröndle ein großes Kompliment aus und fügte an: „Wir können sehr stolz sein, wir sind das schönste Rosendorf in Deutschland„. Von der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde übergab Erich Boll nach seiner Rede und seinem Dank eine Urkunde sowie eine Spende von 1000 Euro.