Bei seinem Eintritt in den Ruhestand hat Oswald Hilpert aus Albbruck auf seine 48-jährige Tätigkeit bei der Volksbank Hochrhein und davon 30 Jahre lang als Leiter der Albbrucker Geschäftsstelle zurückgeblickt. Vieles habe sich in den vergangenen knapp fünf Jahrzehnten verändert. „Als einzigem Mitarbeiter, der an einem Standort in drei Bankgebäuden seinen Dienst versah, gibt es viele Erinnerungen“, sagt er. Und dabei denkt Hilpert nicht nur an den Umzug 1983 vom alten Volksbankgebäude südlich der Bahnlinie auf dem früheren Areal des Hotels „Albtal“, wo heute das Seniorenzentrum steht, in den damals neu entstandenen Albbrucker Ortskern.

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Im gleichen Jahr gründete er mit seiner Frau Ursula eine Familie, die sich um zwei Söhne vergrößerte. Einen weiteren Umzug erlebte der heute 65-Jährige 2017, als die neue Zweigstelle in der Albbrucker Schulstraße eröffnet wurde. Stets habe es zu seinem Verständnis gehört, das erarbeitete Vertrauen zu rechtfertigen und für die Kunden wie auch die langjährigen Mitarbeiter da zu sein. Entwicklungen, wie sie einst unvorstellbar gewesen sind, haben sich im Laufe der Jahre durchgesetzt.

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Hatte es vor Jahrzehnten einen in der Hierarchie weit oben angesiedelten Hauptkassierer am Hauptsitz der Bank gegeben, so sei die heute automatisierte Bargeldversorgung zum Selbstverständnis geworden. Auszugsdrucker und die Mitte der 1990er Jahre eingeführten Geldautomaten stehen rund um die Uhr zur Verfügung. „Seit Anfang der 80er Jahre ist die Kundenberatung zu einer Hauptaufgabe geworden“, erklärte Oswald Hilpert.

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Er möchte sich im Ruhestand weiter dem Sport widmen. Langstreckenläufe gehören ebenso dazu wie die Fortsetzung der 1994 begonnenen Jugendarbeit beim SV Albbruck. Auch möchte er seine Vereinsaktivitäten wie Kassierer im Albbrucker Gewerbeverein und Mitglied bei der Stammtischgesellschaft „In alter Frische“ beibehalten.