Als die Grundschule Buch zum Schuljahresbeginn 2019/2020 wegen der umfangreichen Innensanierung des gesamten Gebäudes den Unterricht im früher als Außenstelle genutzten Schulhaus in Buch aufnahm, ahnte niemand, dass es neben den räumlichen Veränderungen zu ungeahnten Belastungen kommen könnte. Zwischenzeitlich sind die coronabedingten Auflagen längst zu einem Selbstverständnis geworden, wenn schon sie Schülern, Lehrkräften und Eltern täglich neue Herausforderungen abverlangen.

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„Wenn wir auch – wie momentan nur möglich – jeweils halbe Klassen im wöchentlichen Wechsel unterrichten, so sind wir räumlich doch sehr beengt“, versicherte Schulleiterin Anja Fabian. Doch bei allem „Heimweh“ nach dem Schulhaus in Buch freut sie sich, dass es neben dem Präsenzunterricht auch mit dem Fernunterricht gut funktioniere.

Das neunköpfige Lehrerkollegium habe sich entsprechend schulintern und in Fortbildungen auf die veränderte Situationen eingestellt. Von der Gemeinde wurde die notwendige Infrastruktur geschaffen, um den Fernunterricht vornehmlich mit Lernvideos und Erklärungen zu ermöglichen.

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Angeschafft wurden unter anderem neun Laptops als Leihgeräte für Schu+ler und Lehrer. Dafür hat die Gemeinde 13.927 Euro aus Ergänzungspaketen zum Digitalpakt erhalten. „Wir haben außerhalb des Unterricht ein freiwilliges Onlineangebot ohne zeitliche Festlegung erstellt“, erklärt Anja Fabian. Damit wollen die Schulleiterin und ihr Team den Schülern die Möglichkeit bieten, soziale Bindungen zu erhalten und Eltern zu entlasten.