Da die Urnenfelder auf dem Friedhof Albbruck nahezu aufgebraucht sind, ist es dringend nötig, das Urnenfeld zu erweitern. Dafür müsse, so Bürgermeister Stefan Kaiser im Gemeinderat, mit Kosten in Höhe von 40.000 bis 42.000 Euro gerechnet werden. Die Arbeiten wurden bereits an die ortsansässigen Gartenbaufirmen beschränkt ausgeschrieben und sollen noch im Oktober vergeben werden.

Wünsche und Fragen

Gemeinderat Franz Brüstle (FWV) empfahl, bei der Planung das neue Kreiskrankenhaus zu berücksichtigen, weil dadurch ein erheblicher Mehrbedarf entstehen könnte. „Ich halte es auch für möglich, Urnen auf dem Gelände des Friedwaldes beizusetzen“, sagte er. Stefan Marder (SPD) machte den Vorschlag, für die neuen Bestattungsformen eine Fläche im Gemeindewald auszuweisen. Bürgermeister Stefan Kaiser erklärte dazu: „Wir haben auf dem Friedhof genügend Bäume, da ist es nicht erforderlich, auf Waldflächen auszuweichen.“ Außerdem meinte er: „Die, die im Krankenhaus sterben, wollen nicht unbedingt auf unseren Friedhof. Die wollen einen Platz in ihrer Heimatgemeinde.“ Er schlug vor, sich bei der nächsten Begehung des Friedhofs vor Ort ein Bild zu machen und dann zu entscheiden.