Seit zehn Jahren gibt es die katholische öffentliche Bücherei in Unteralpfen. Ursprünglich sollte der Geburtstag anders gefeiert werden, als es zu Corona-Zeiten jetzt möglich war. In dem von Kaplan Ostertag gefeierten Gottesdienst erinnerte die damalige Initiatorin und Leiterin des Unteralpfener Bildungswerks, Silvia Albiez, an die Anfänge und Erfolgsgeschichte der heutigen Bücherei.

Die Initiatorin der Unteralpfener Bücherei, Silvia Albiez, ist auch nach zehn Jahren noch mit viel Begeisterung im Büchereiteam dabei und dankte allen, die durch ihr Engagement, Ausdauer und Krisenbewältigung aber auch durch Sach- und Geldspenden zur Erfolgsgeschichte dieser Einrichtung beigetragen haben.
Die Initiatorin der Unteralpfener Bücherei, Silvia Albiez, ist auch nach zehn Jahren noch mit viel Begeisterung im Büchereiteam dabei und dankte allen, die durch ihr Engagement, Ausdauer und Krisenbewältigung aber auch durch Sach- und Geldspenden zur Erfolgsgeschichte dieser Einrichtung beigetragen haben. | Bild: Doris Dehmel

Als damalige Vorsitzende des Pfarrgemeinderats setzte sie alles daran mögliche, Hürden zu überwinden und Mitstreiter zu finden, um ihren Traum von einer Bücherei in der damals noch selbstständigen Pfarrei zu verwirklichen. „Alleine hätte ich diese Herausforderung nie in Angriff genommen“, betont Silvia Albiez.

Ihr hatten Andrea Bäni und Tanja Neidhart sofort ihre Unterstützung zugesagt. Spontan kam in das neu zu bildende Team Maria Göppert hinzu. Der 2018 verstorbene Pfarrer Eisele hatte angeboten, Bücher aus seinem Privatbestand Bücher zur Verfügung zu stellen.

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Im Februar 2010 wurde vom Pfarrgemeinderat mit großer Einigkeit die Gründung der im Gewölbekeller des Pfarrheims gestarteten Bücherei beschlossen, deren Einweihungsfeier im November 2010 stattfand. Weitere Frauen verstärkten das Team, das mit dem Tod von Maria Göppert im März 2014 eine Krise erlebte.

Der von ihr initiierte „Lesekreis“ konnte schließlich weitergeführt werden und auch das Team der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen wuchs stetig. So war es auch möglich, in Kooperation mit den Landfrauen Frederick-Tage zu organisieren, Schulbesuche zu ermöglichen, Vorlesen für Kleinkinder, Buchausstellungen und -vorstellungen, Vorträge, Bücherflohmärkte anzubieten und zum monatlichen „Treffpunkt Bücherei“ einzuladen.

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Wenn sich das Angebot an Büchern in all den Jahren verändert hat und die Nachfrage nach Sachbüchern dem Blick ins Internet gewichen ist, so ist bis heute ein wichtiger Schwerpunkt der Büchereiarbeit die „Leseförderung“.

Neben dem großen Bestand an Vorlese- und Erstlesebüchern, ist auch der Erwachsenenbuch-Bereich gewachsen. „Mit unserem Angebot unterstützen wir auch den Erhalt der Lesefähigkeit und fördern die Leselust im Alter“, versicherte Silvia Albiez. Sie hofft mit ihrem Team, dass die Bücherei als Ort der Begegnung nach der Corona-Pandemie wieder viele unbeschwerte Treffen ermöglichen kann.

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