Auch an der Grund- und Gemeinschaftsschule Albbruck ist der Betrieb, nach der langen Corona-Pause und den Sommerferien, wieder angelaufen. Problemlos? Schulleiter Klaus Tritschler äußerte sich zufrieden: „Alle Lehrerstellen sind besetzt, wir können den Stundenplan im vollen Umfang ableisten.“ Allerdings mussten, Coronabedingt, die Unterrichts- und Pausenzeiten verändert werden. Der Präsenzunterricht findet voll umfänglich am Vormittag statt, am Nachmittag stehen teils Präsenz-, teils Fernunterricht auf dem Plan. Maskenpflicht besteht, entsprechend der Landesverordnung, auf den Fluren und Toiletten, nicht aber im Unterricht. Klaus Tritschler: „Wir müssen verhindern, dass sich die Schüler klassenübergreifend treffen“. Daher habe jede Klasse ihren eigenen Pausenbereich, der entsprechend markiert ist. Der Schulleiter lobt das Verhalten der Schüler: „Die Schüler machen mit, Einsicht und Verständnis sind da“.

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Allerdings stehen im neuen Schuljahr große Veränderungen für die Schule bevor: Ein großer Teil des Grundschultraktes muss umgebaut und erweitert werden, um Platz für die steigende Klassenzahlen zu schaffen. Um aber während der Bauzeit einen durchgehenden Schulbetrieb gewährleiten zu können, wurde von der Gemeinde, in Absprache mit der Schulleitung, eine kompakte, temporäre Lösung erarbeitet, um die notwendigen zwölf Räumlichkeiten bereitstellen zu können. Das soll eine neue Container-Anlage leisten, die auf dem Platz unterhalb, neben dem Schulpavillon errichtet wird. Doch mittlerweile laufen der Gemeinde die Kosten davon.

Ursprünglich wurde mit 400.000 Euro kalkuliert, zuzüglich der monatlichen Miete, insgesamt 600.000 Euro. Der Auftrag wurde ausgeschrieben, sieben Angebote gingen ein, die von 637.000 bis 2,3 Millionen Euro reichten. Hinzu kommen 15.000 Euro für die monatliche Miete für eine kalkulierte Dauer von fünfzehn Monaten. In der jüngsten Sitzung stimmte daher der Gemeinderat dem Vorschlag der Verwaltung zu, die Ausschreibung aufzuheben und mit dem günstigsten Anbieter, der Würzburger GmbH Bad Bellingen, Verhandlungen aufzunehmen.

Firma mit Einsparungen

Die Gespräche wurden geführt, mit dem Ergebnis, dass sich die Firma Würzburger bereit erklärte, Einsparungen in Höhe von 129.090 Euro anzubieten. Dazu gehören die Kosten für den Bodenaufbau (10.840 ), die Endreinigung (3250 ) und das Sekundardach (115.000). Im Preis enthalten ist der Auf- und Abbau der Anlage. Der Gemeinderat stimmte der abgespeckten Version und der Auftragsvergabe an die Firma Würzburger zu. Gegenwärtig ist die Firma Tröndle aus Albbruck dabei, die Baustelle einzurichten und die Anschlüsse für Wasser, Abwasser und Fernwärme, für Telefon und Breitband zu verlegen und eine Versickerungsgrube für das Regenwasser der Dachflächen einzurichten.

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