In der jüngsten Sitzung vergab der Gemeinderat Aufträge in Höhe von rund einer Million Euro, davon allein 900.000 Euro für die Sanierung und Erweiterung der Gemeinschaftsschule Albbruck und gut 50.000 Euro für die Grundschule Buch.

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Probleme gab es bei der Vergabe der Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten, weil hier kein einziges Angebot eingereicht wurde. Nach Rücksprache mit den Firmen lag der Grund wohl darin, dass derzeit keine verlässlichen Materialpreise für die Kalkulation vorliegen. Daher werde die Gemeinde, so Bürgermeister Stefan Kaiser, die Ausschreibung aufheben und die Arbeiten in beschränkter Form erneut ausschreiben. „Ich hoffe, dass wir so ein Angebot reinbekommen“, so Kaiser. Für diese Arbeiten waren bei einer Kostenschätzung im Dezember 2020 rund 610.000 Euro eingeplant. Hier muss die Gemeinde befürchten, dass die tatsächlichen Kosten deutlich höher liegen werden. Auch bei den übrigen Angeboten mussten teils erhebliche Kostensteigerungen in Kauf genommen werden.

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Die Arbeiten für die Gerüstarbeiten an der Gemeinschaftsschule Albbruck gingen für 100.976 Euro an die Firma Göring GmbH, Maulburg, eingeplant waren knapp 60.000 Euro. Der Auftrag für die Dachabdichtungsarbeiten wurde für 140.000 Euro an die Firma Lange GmbH, Oberndorf, vergeben. Die Kostenberechnung der Gemeinde lag hier deutlich höher, bei 200.000 Euro. Mit den Blechnerarbeiten wurde die Firma Strittmatter aus Görwihl zum Angebotspreis von 32.000 Euro beauftragt. Die Kostenschätzung der Gemeinde lag bei 35.700 Euro.

Sanierung an der Grundschule

Für die laufenden Sanierungen an der Grundschule Buch bedarf es neuer Türen, da die alten Türen nicht mehr den Gegebenheiten und Vorschriften entsprechen. Außerdem müssen die Türen im Fluchtwegebereich teilweise rauchdicht und selbstschließend ausgeführt werden. Da nur wenige Türen gleichartig sind, müssen alle einzeln an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Die gesamten Arbeiten, einschließlich Lieferung und Montage, sollen nach Aufwand abgerechnet werden. Des Weiteren ist es erforderlich, verschiedene Türen mit Sicherung im Falle eines Amoklaufs auszurüsten. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 50.000 Euro.

Vergeben wurden auch die Sanierungsarbeiten für Schachtdeckel, insgesamt vierzehn Schächte, zwei in Albbruck, acht in Albert und vier in Buch. Der Auftrag ging für knapp 20.000 Euro an die Firma Beck aus Bad Rappenau, die auch in den Jahren zuvor mit den Arbeiten beauftragt wurde.