Eine ganze Woche hat es gedauert, bis alle Gemeindeverbindungsstraßen in die Bergdörfer und die Verbindungsstraße von Schachen nach Hochsal wieder frei waren. „Wir hatten mit Schneebruch wie letztmals vor 15 Jahren zu kämpfen“, informierte Ortsbaumeister Rainer Fechtig.

Lob für Einsatzkräfte

Er hatte für alle, die an der Beseitigung von Schnee und Eis und vor allem am Entfernen der umgestürzten Bäume und abgebrochenen Äste auf den Straßen mitgeholfen hatten, großes Lob parat. Nach dem die Verkehrsbehinderungen festgestellt waren, seien zunächst die Feuerwehren im Einsatz gewesen, mussten aber schließlich mit Rücksicht auf weitere unvorhersehbare Alarmierungen abgezogen werden.

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Für die Mitarbeiter des gemeindlichen Werkhofes, die zum Großteil im Räumdienst eingesetzt waren, bedeutete der starke Schneebruch enorme Mehrarbeit und längere Arbeitstage. Mit im Einsatz waren auch in der Waldarbeit erfahrene Landwirte, die mit ihren Gerätschaften halfen, die umgestürzten und abgebrochenen Bäume aus dem Weg zu räumen. Verstärkt sind Waldbesitzer aufgerufen, ihrer Verkehrssicherheitspflicht nachzukommen und die Standsicherheit der Bäume speziell entlang von Straßen zu überprüfen und entsprechend zu handeln. Wie in der Vergangenheit ist auch mit Behinderungen durch abgebrochene Bäume und Sträuchern in Wohngebieten zu rechnen, weshalb Eigentümer dafür zu sorgen haben, dass von ihren Grundstücken keine Gefahr für die Verkehrsteilnehmer ausgeht.