Alternative Bestattungsformen werden immer mehr nachgefragt – so auch in Albbruck. Da der Wunsch nach Urnengräbern und anonymen Beerdigungen steigt, wird nun im westlichen Anschluss an den „alten ursprünglichen“ Friedhof ein Friedwald angelegt. Nach dem sich der Gemeinderat in seiner Februarsitzung dem Vorschlag der Verwaltung anschloss, auch diese Bestattungsform anzubieten, entsteht jetzt auf dem ursprünglich für Erdbestattungen genutzten Feld, die neue Beisetzungsmöglichkeit.

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Die aus der Umgestaltung vorhandenen Begrenzungs- und Wegplatten sollen die Zugänglichkeit erleichtern und auf Vorschlag von Gärtnermeister Uwe Schlachter, dessen Firma die Neugestaltung vornimmt, wird in der Mitte der Neuanlage unter Verwendung der großen Quadersteine aus der ehemaligen Albbrucker Eisenbahnbrücke eine Möglichkeit geschaffen, um sitzend zu verweilen oder Blumen und Grabschmuck ablegen zu können.

Abgrenzung durch Bepflanzung

Die von der Badenova im letzten Jahr zugesagten Bäume sind bereits gepflanzt und lassen zumindest die Neugestaltung erahnen. In dem neu angelegten Teil des Friedhofs ist auch die Bestattung von Sternenkindern möglicherweise zu realisieren. Die wenigen momentan noch vorhandenen Grabstellen werden mit einer entsprechenden Bepflanzung abgegrenzt werden.