Zu einer Besichtigung haben sich die Mitglieder des Technischen Ausschusses im Ortsteil Buch, im Kreuzungsbereich des Haideweges und des Haidebuckweges, getroffen. Dabei ging es um ein Bauvorhaben der Bucher Firma Hierholzer Energiespartechnik. Geplant sei, so erläuterte Bürgermeister Stefan Kaiser zu Beginn, das Straßendreieck in diesem Bereich mit drei Wohnhäusern zu bebauen. Um eine optimale Lösung zu erreichen, wäre es allerdings notwendig, den steilen Zwischenweg, der kaum noch genutzt werde, in die Planung einzubeziehen.

Das Wegstück

Früher, so erinnerte sich Firmenchef Egbert Hierholzer, sei die Strecke häufig von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt worden. Das sei jetzt aber nicht mehr der Fall. Auf der kurzen, knapp 100 Meter langen Wegstrecke, seien höchstens noch Fußgänger unterwegs, um sich einen Umweg hinauf zum Haidebuckweg zu ersparen. Aufgrund der Form und Lage des Grundstücks, so Egbert Hierholzer, sei die Abrundung sinnvoll. Gleichzeitig könne in der Senke im unteren Bereich ein Teil des Aushubes abgelagert werden.

Die Pläne

Der obere Teil des Weges bleibe erhalten, um den Zugang zu den benachbarten Grundstücken auch weiterhin von dieser Seite zu ermöglichen. Auch der Abstand zum Nachbarn, Haus Nr. 35, bleibe gewahrt. Die geplante Firsthöhe sei die gleiche, „nur eben höher gelegen“. Franz Brüstle (FWV) schlug vor, wenigstens einen Fußweg zu erhalten. Dagegen wehrte sich Stefan Kaiser: „Auch Fußwege müssen gepflegt und im Winter freigehalten werden.“ Wichtig sei, so Egbert Hierholzer, die Zufahrt zur Deponie bleibe offen, aber das sei überhaupt kein Problem.

Die Bewertung

Helmut Pfeiffer, Gemeinderat aus Buch, erklärte: Die Straße sei ohnehin kaputt, das Grundstück sei für eine Bebauung ideal. Haus und Grundstück müssten eine Symbiose eingehen und das sei hier, aus seiner Sicht, der Fall. Auch die übrigen Gemeinderäte begrüßten das Vorhaben. Das Grundstück hat eine Größe von gut 1500 Quadratmetern. Die Planung würde sich, könnten man die Fläche des Weges einbeziehen, deutlich entspannen, so Egbert Hierholzer. Denkbar wäre auch, einen Teil des unteren Zipfels, falls Bedarf bestünde, an den Nachbarn abzugeben.