Der Anbau an das Feurwehrgerätehaus in Unteralpfen ist weit vorangeschritten. Der Kommandant der Unteralpfener Feuerwehrabteilung, Matthias Maise, ist zuversichtlich, dass der neue Teil in wenigen Wochen bezugsfertig sein wird. Bei ihm laufen die Fäden vor Ort zusammen. Nach den Plänen von Ortsbaumeister Rainer Fechtig entsteht die Erweiterung des Feuerwehrhauses, das gemeinsam mit der Leiterbachhalle im Westen und in östlicher Richtung mit dem Kindergarten „Sonnenstrahl“ ein Ensemble gemeindlicher Infrastruktur bildet. Nicht zuletzt aus Brandschutzgründen war es notwendig, sich für eine Betonbauweise zu entscheiden.

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Bislang haben die Kameraden um Matthias Maise und seinen Stellvertreter Fabian Moser rund 300 freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Gestartet wurde mit den Aushubarbeiten für den neuen Gebäudeteil, der 60 Kubikmeter umfasst. Bis die Betonteile, deren Lieferung sich kurzfristig verzögert hatte, zentimetergenau angepasst waren, standen einige Arbeitseinsätze an. Diese werden auch in nächster Zeit notwendig sein, wenn Matthias Maise das Gebälk vorbereitet und der Dachstuhl als Pultdach aufgerichtet wird, gedeckt und das Tor eingebaut werden kann.

Bürgermeister Stefan Kaiser lobte das Engagement der Unteralpfener Feuerwehrkameraden. Diese wolle die Gemeinde mit der Übernahme der Materialkosten von 60.000 Euro für den Anbau unterstützen. „Das Käferholz der Gemeinde findet hier eine optimale Nutzung“, so Kaiser, der die Anschaffung des neuen Fahrzeugs LF 10, das im Januar 2022 in Dienst gestellt werden soll, ebenso als gut angelegtes Geld in der Unteralpfener Feuerwehrabteilung sieht. Schließlich habe sich auch die Zahl der aktiven Mitglieder in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Dies sei mit ein Grund, so Kommandant Maise, dass mehr Raum für die Umkleidemöglichkeiten und das Einbauen der Spinde notwendig geworden ist.