In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat Albbruck den Bebauungsplan „Beuge“ in Schachen als Satzung beschlossen. Damit sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses für die Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Schachen gegeben. „Unser nächstes Großvorhaben zur Sicherung der Bürgerinnen und Bürger in Sachen Brandschutz“, so kommentierte Bürgermeister Stefan Kaiser das Projekt.

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Das Plangebiet liegt am unteren Ortseingang von Schachen an der K 6544. Bei der vorausgegangenen Offenlage und der Beteiligung der Behörden und der Träger öffentlicher Belange wurden keine schwerwiegenden Einwände geltend gemacht. Das Prozedere wurde von der Gemeinde in relativ kurzer Zeit abgewickelt, nachdem im Brandschutzbedarfsplan im Februar 2019 festgestellt wurde, „dass zur Sicherstellung der Versorgungssituation in Sachen Brandschutz der Erhalt der Abteilung Schachen vorausgesetzt werden muss“.

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Vorweg wurde klargestellt, dass das bestehende Feuerwehrgerätehaus in der Hochsaler Straße nicht mehr den Anforderungen entspricht. Die Anlagen weisen zu viele bauliche und räumliche Defizite aus. Zudem ist die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges vorgesehen, das hier nicht mehr untergebracht werden könnte. Erweiterungsmöglichkeiten am bestehenden Standort in der Hochsaler Straße sind nicht gegeben. Als geeigneter Standort hat sich der Bereich am südlichen Ortseingang mit direktem Anschluss an die Schachener Hauptstraße, die K 6544, erwiesen. Das Gelände bietet außerdem noch Platz für eine Wohnbebauung. Das Plangebiet ist 0,4 Hektar groß und wurde bisher landwirtschaftlich genutzt.

Die Gestaltung der Zufahrt

Geplant ist eine gebündelte Zufahrt über eine neue Stichstraße, von der aus das Feuerwehrareal und die Wohnbaugrundstücke angefahren werden können. Dabei wird auch der bestehende, parallel zur Straße verlaufende Fußweg, berücksichtigt. Durch Grünelemente sowie Bäume soll die neue Anlage gegliedert und aufgewertet werden. Außerdem wurde eine Umweltprüfung ausgeführt und zum Boden und Baugrund eine Fachgutachten erstellt. In der Sitzung erkundigte sich Helga Dietenberger (SPD) zu den Details der Verkehrsanbindung. Franz Brüstle (Freie Wähler) machte Vorschläge für eine intensivere Begrünung. Statt einzelner Bäume schlug er eine Hecke auf der westlichen Seite vor.

Die Ausstattung

Das geplante Feuerwehrgebäude soll 22 mal 16 Meter groß werden. Vorgesehen sind zwei geräumige Fahrzeugboxen und zwei Stockwerke auf der Südseite. Im Erdgeschoss sind Umkleideräume, Sanitäranlagen und Technikräume vorgesehen, im Obergeschoss der Schulungsraum, die Küche, Besprechungs-, Vorrats- und Abstellräume. Eingeplant ist auch ein Fluchtbalkon mit Außentreppe und Zwischenfenster, die einen Einblick in die Fahrzeughalle ermöglichen. Vorgesehen ist ein Pultdach mit einer möglichen Photovoltaikanlage. Die Zufahrt bietet ausreichend Platz für Übungen und für Parkplätze der Einsatzkräfte.