Die Gemeinschaftsschule Albbruck hat nach 2009 nun zum vierten Mal das BORIS Berufswahlsiegel Baden-Württemberg verliehen bekommen. Damit werden die Anstrengungen in der Begleitung der Schüler hin zu ihrem späteren Beruf deutlich. „Die Albbrucker Schule macht mehr, als als Standart üblich ist“, lobte das Jurymitglied Anke Tatje, die zur Übergabe des Siegels gekommen war.

Vieles hat sich im vergangenen Jahrzehnt verändert. Gab es früher in Albbruck eine Grund- und Hauptschule, später die Werkrealschule, heute ist es die Gemeinschaftsschule. Marion Würtenberger und ihre beiden Kollegen Harald Amend und Marco Johner freuen sich gemeinsam mit Rektor Klaus Tritschler, dass ihre Bemühungen Früchte tragen. Wenn auch bereits ab der fünften Klasse vielfach Berufswünsche von den Jungen und Mädchen zur Sprache kommen und Berufsfelder im eigenen Umfeld betrachtet werden, so wird das Thema Berufswahl, Qualifikation, Ausbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen mit jedem weiteren Schuljahr wichtiger.

Engagement trotz Fernunterricht

Obwohl während der Corona-Lockdown-Zeit die Begegnungsmöglichkeiten stark eingeschränkt waren und oft nur im digitalen Raum Verbindungen zustande kamen, wurde doch jede Möglichkeit genutzt, auch in diesen schwierigen Zeiten das Angebot entsprechend auszubauen, berichten die Lehrer. Ab Klasse 8 können die Jugendlichen die einmal im Monat stattfindende offen Sprechstunde der Berufsberatung nutzen. „Vielfach werden den Jugendlichen dabei auch die Augen geöffnet und deutlich gemacht, wo bei schulischen Leistungen unbedingt nachgebessert werden muss“, ist sich das Lehrerteam einig.

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Alles, was in der sonst üblichen Kompaktwoche stattfinden kann, muss coronabedingt nachgearbeitet werden. Bewerbungsmappen sind zu erstellen, Praktikumsstellen auszumachen und ehemalige Auszubildende zum Speed Dating einzuladen. Betriebsbesichtigungen sind für die Jugendlichen sehr oft wichtige Entscheidungshilfen. Überhaupt sind die Kontakte zu den sieben Betrieben, mit denen eine Bildungspartnerschaft besteht, ebenso wichtig wie zu jedem anderen Berufszweig.

Lob für die Schule

Bürgermeister Stefan Kaiser verband seine Anerkennung für die Rezertifizierung mit dem BORIS Siegel mit dem Dank für das Engagement der Schule. Die Gemeinde, die derzeit mit der Erweiterung das jemals größte Einzelprojekt umsetze, könne zwar bei den Rahmenbedingen das Maximum des Möglichen schaffen und so für Schüler und Eltern ein positives Zeichen setzen, unverzichtbar sei aber das täglich wiederkehrende Engagement von Rektor Klaus Tritschler und seinem Team für die Schulkinder und Jugendlichen.