Je nach Witterung soll im März oder April mit dem Breitbandausbau in den Albbrucker Bergdörfern Birkingen, Birndorf und Unteralpfen begonnen werden. Dafür muss die Gemeinde Mittel in Höhe von 6,3 Millionen Euro bereitstellen. In der jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat die erforderlichen Aufträge vergeben, entsprechend der Ausführungsplanung, die das Planungsbüro Gutmann aus Höchenschwand erstellt hat.

Kosten und Zuschüsse

Die Ausschreibungen wurden zusammen mit der Stadt Laufenburg vorgenommen. Die Bauarbeiten im Bereich Laufenburg wurden im Los 1 zusammengefasst. Das Los 2 umfasst die Bauarbeiten für die Gemarkung Unteralpfen, Los 3 für die Gemarkung Birndorf und Los 4 für die Gemarkung Birkingen. Bei der Auftragsvergabe kamen die günstigsten Bieter zum Zug. Der Zuschlag für das Los 2 ging für 1,9 Millionen Euro an die Firma Wolfram Staller aus Grafenhausen, die Lose 3 und 4 an die Firma Stark Energies aus Ludwigsburg, eine Firma mit türkischen Wurzeln.

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Im Vorfeld hatte sich die Gemeinde für die Vergabe von Einzellosen entschieden, um damit auch regionale Bieter ins Boot holen zu können. Entsprechend erstellte das Büro Gutmann die Planungsunterlagen. 25 Unternehmen holten die Unterlagen bei den Gemeinden Albbruck und Laufenburg ein, letztlich waren es dann aber nur sechs Unternehmen, die sich an der Submission beteiligten. Hardy Gutmann, der in der Sitzung mit zwei Mitarbeitern anwesend war, verwies darauf, dass sein Büro mit der Kostenschätzung sehr gut gelegen habe.

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Geplant sei, mit den Bauarbeiten spätestens im März oder April zu beginnen und die Arbeiten bis Juli oder August 2022 zum Abschluss zu bringen. Pro Tag rechne man damit, eine Strecke von 150 Metern mit Kabel auszulegen. Sicher werde es für die Anlieger auch einmal eng werden, aber man könne sich absprechen. Er freue sich, so Gutmann, dass für die Arbeiten zwei Firmen mit einem guten Renommee gewonnen werden konnten. Bei der türkischen Firma habe man zumindest einen Vorarbeiter mit deutschen Sprachkenntnissen angemahnt. Mit beiden Firmen sei eine zehnprozentige Vertragserfüllungsbürgschaft vereinbart worden.

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Bürgermeister Stefan Kaiser erklärte: „Wir hoffen, dass wir in allen Ortsteilen etwa zur gleichen Zeit beginnen können und die Arbeiten planmäßig verlaufen.“ Britta Ebner (SPD) erkundigte sich nach der Unterbringung der Arbeiter des türkischen Unternehmens. Möglich sei eine Unterbringung in Containern, aber auch in Wohnungen, so Gutmann: „Wenn Sie was wissen, sagen Sie uns Bescheid.“ Lothar Schlageter (FWV) empfahl, die Ablaufplanung zuvor bekannt zu geben, zumindest im Gemeindeblatt. Hardy Gutmann versicherte, dass die Bevölkerung rechtzeitig informiert werde. Außerdem werde an jedem neuen Straßenzug eine Ortsbegehung mit den Anliegern stattfinden, bevor der Bautrupp tätig werde.