Durch die geltenden Corona-Beschränkungen war es auch der Freiwilligen Feuerwehr Albbruck nicht möglich, die Hauptversammlung abzuhalten. Dennoch hat Kommandant Matthias Pöthke Bilanz über das Jahr 2020 gezogen. Wenn viele Vereine und Gruppen damit rechnen, dass ihre Mitgliederzahlen durch das Fehlen der normalen Aktivitäten rückläufig sein könnten, zeichnete Pöthke ein positives Bild der Mitgliederstärke.

Lag der Stand der Einsatzmannschaft im Vorjahr noch bei 133 Personen, so zählt man heute 140 Mitglieder. Diese verteilen sich auf Albbruck mit 44 Mitgliedern, Estelberg mit 42, Schachen mit 24 und Unteralpfen mit 30. Die Altersabteilung zählt 38 Senioren, die Jugendfeuerwehr 25 Mitglieder und die Kindergruppe ebenso 25. Was alles zusammen 228 Feuerwehrangehörige ausmacht, worauf man, so Matthias Pöthke, stolz sein dürfe.

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Trotz der anhaltenden Pandemie wurden 90 Alarmeinsätze registriert, genauso viele wie im Jahr 2018. Deutlich sichtbar ist auch, dass seit dem Jahr 2015 die Zahl nie mehr unter 54 Alarmeinsätze zurückging. Deutlich angestiegen sind gegenüber dem Vorjahr mit 683 Stunden und leicht höher als 2018 mit 1547 Stunden die Einsatzstunden 2020. 1723 waren gezählt worden, was vor allem der Suchaktion in Laufenburg geschuldet sei, wo 68 Kameraden 500 Einsatzstunden geleistet haben. Neben den elf Klein- und Mittelbränden wurde die Feuerwehr zu acht Technischen Hilfeleistungen gerufen, musste Ölspuren beseitigen, Türen öffnen und war bei Wasserschäden im Einsatz. 35 Einsätze gab es wegen Sturm und Unwetter. Dabei galt es, Bäume auf Straßen zu beseitigen und Wasser aus Kellern zu pumpen.

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So lange es möglich war, wurden die Weiterbildungen an der Landesfeuerwehrschule und auf Kreisebene besucht. Zahlreiche Kameraden hatten sich zur weiteren Teilnahme angemeldet, was durch die Corona-Auflagen gestoppt wurde. Das Ziel, zum Jahresbeginn 2021 den Analogfunk auf Digitalfunk umzustellen, wurde nicht ganz erreicht, da die Schulung aller Abteilung nicht möglich war.

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In diesen ungewohnten Zeiten erfreulich ist, dass es der Gemeinde Dank dem Landeszuschuss möglich war, für die Abteilung Unteralpfen ein neues Löschgruppenfahrzeug für die zu bestellen. Die erste Baubesprechung hat bereits stattgefunden. „Wir rechnen mit dem Auslieferungsdatum 31. Januar 2022“, sagte Matthias Pöthke. Gestartet wurde mit den Bauarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus in Schachen und in Unteralpfen unterstützt die Gemeinde Albbruck die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses.