Zügig in Angriff genommen werden die Pläne für die Sanierung und Erweiterung der Gemeinschaftsschule Albbruck. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die Architektenleistungen für die Leistungsphasen 6 bis 8 an das Büro Harter & Kanzler aus Freiburg zu vergeben. Die Kosten: 547.185 Euro.

Um im September mit den ersten Gewerken beginnen zu können, so erklärte Bürgermeister Stefan Kaiser, sei es notwendig, die Leistungsphasen 6 bis 8 vorab zu vergeben. An das gleiche Büro wurde auch die Leistungsphase 5, die Ausführungsphase, vergeben. Die Kosten: 289.886 Euro. Außerdem wurde das Büro mit den Leistungsphasen 1 bis 4 beauftragt. Während die Leistungsphasen 1 bis 3 bereits abgeschlossen sind, ist die Leistungsphase 4, die Genehmigungsplanung, derzeit am Laufen. Für die Phasen 4 und 5 kann mit dem derzeit ermäßigten Mehrwertsteuersatz abgerechnet werden, weil sie separat vergeben werden.

Daneben wurde das Büro Stahl und Weiß, Freiburg, als preisgünstigster Anbieter beauftragt, die Auditierung (Gebäudebewertung) für „Nachhaltiges Bauen in Baden-Württemberg“ (NBBW) zu erstellen. Die Kosten: 10.234 Euro. Skeptisch reagierte Alois Eckert (CDU) auf die hohen Planungskosten. Ob dafür auch die entsprechende Leistung erbracht werde, fragte er nach.

In der vorausgegangenen Sitzung des Technischen Ausschusses stimmten die Gemeinderäte auch dem Antrag der Gemeinde zur Aufstellung einer temporären Containersiedlung zu, um während der Bauzeit die Schüler weiter vor Ort unterrichten zu können. Die Containerschule soll westlich des bereits bestehenden Containerpavillons aufgestellt werden. Der Umfang der eingeschossigen Anlage: 57 mal 21 Meter.

Dort entstehen zehn Klassenzimmer, zwei PC-Räume, zwei Mädchen- und zwei Jungen-WCs, Lehrerzimmer, Sekretariat, Rektorat, Küche, Lehrer-WC, Kopierraum und Archiv. Die Anlage kann, unter normalen Bedingungen, maximal 300 Schüler beherbergen und 50 Lehrer sowie Verwaltungspersonal aufnehmen. Dabei wird pro Klassenzimmer von 25 bis 30 Schülern ausgegangen. Um auch über die Sommerferien keine zeitlichen Verzögerungen in Kauf nehmen zu müssen, erteilte der Gemeinderat dem Bürgermeister die Vollmacht, in Bausachen eingehende Angebote in eigener Regie an den günstigsten Bieter zu vergeben.