Vieles, was das Jahr über geplant war, musste coronabedingt ausfallen. Adventsbasare konnten nicht stattfinden und auch der Albbrucker Weihnachtsmarkt ist ausgefallen. Kreative Hobbybastler mussten ihre Vorräte verpackt lassen und auf das nächste Jahr hoffen.

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Ganz anders erging es dabei Oliver und Wolfgang Höck sowie Berni Urich. Sie hatten im vergangenen Jahr beschlossen, die Beleuchtung des Christbaums vor dem Rathaus zu erneuern. Bereits im März, als die Freiluftaktivitäten immer mehr zurückgefahren wurden, machten sich die Drei an die Arbeit, die elektrische Ausstattung des in diesem Jahr zwölf Meter hohen Baumes in der eigenen Hobbywerkstatt zu verbessern und damit die Sicherheit zu gewährleisten „Jetzt kann kein Wasser mehr in das Leitungssystem eindringen und Ausfälle verursachen“, versicherte der heute 80-jährige Wolfgang Höck.

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Während er in der Hauptsache montierte, war Sohn Oliver der Konstrukteur und Berni Urich für die Beschaffung der Materialien zuständig. Auch hier hatte sich die Corona-Pandemie bemerkbar gemacht und dem Trio so manche Lieferverzögerungen beschert. Insgesamt hatten die drei Mann bis in den Herbst hinein gut 100 Stunden in die Vorbereitung gesteckt für die Edeltanne, die jahrzehntelang in der Schulstraße heranwuchs und nach einem nur 60 Meter langen Transport durch die gemeindlichen Werkhofmitarbeiter schließlich ihren neuen Standplatz vor dem Rathaus gefunden hat.