Karl Hofmann aus Albbruck feierte seinen 80. Geburtstag. Wegen der Corona-Pandemie erreichten ihn Gratulationen per Post und telefonische Glückwünsche. Neben seiner Ehefrau Irene, den drei Kindern und Enkeln fühlten sich mit dem engagierten Albbrucker Bürger seine Berufskollegen und viele Wegbegleiter aus den unterschiedlichsten Gremien verbunden.

Bis heute ist der Jubilar mit der Landwirtschaft eng verbunden und immer noch im Einsatz, wenn seine Hilfe und sein Rat gefragt sind. Während der Zeit als Vollerwerbslandwirt hat sich Hofmann in vielen Ehrenämtern eingesetzt. Obwohl er sich aus den Ämtern zurückgezogen hat, gilt sein Interesse noch der Kommunalpolitik und vor allem der Entwicklung seiner Heimatgemeinde.

1971 wurde Karl Hofmann erstmals in den Gemeinderat gewählt. Mit Ludwig Wasmer, Gernot Strohm und Stefan Kaiser hat er drei Bürgermeister erlebt. Als Befürworter der Gemeindereform erlebte er den freiwilligen Anschluss von Schachen und Birndorf an die Gemeinde Albbruck. Von 1984 bis 2009 war Hofmann zweiter Bürgermeisterstellvertreter. Gut erinnert er sich an die vielen Gespräche mit Jubilaren, von denen viele als Aussiedler nach Deutschland kamen und über die Landwirtschaft in ihren Herkunftsländern berichteten. Über 30 Jahre war der Jubilar Mitglied des Kreistages. In verschiedensten Ausschüssen war seine Erfahrung gefragt.

Zudem gehörte Hofmann viele Jahre dem Verwaltungsgericht Freiburg als ehrenamtlicher Richter an. Er hat 15 Jahre als Vorsitzender den CDU-Gemeindeverband mitgeprägt und ist einer der erfahrensten Freunde der 60-jährigen Partnerschaft zwischen Albbruck und Carmignano di Brenta. Ebenso lange ist er aktiv im Blasorchester Albbruck.