Auf der jüngsten Sitzung des Weilheimer Gemeinderates standen die Beschlussfassung über die Haushaltssatzung 2021 sowie die Wirtschafspläne für die Eigenbetriebe Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Breitbandversorgung für das Jahr 2021 auf der Tagesordnung. Im Ergebnishaushalt stehen ordentlichen Erträgen in Höhe von rund 6,481 Millionen Euro ordentliche Aufwendungen in Höhe von rund 6,526 Millionen Euro entgegen. Daraus ergibt sich ein Minus in Höhe von 45.000 Euro.

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Im Finanzhaushalt stehen den Einzahlungen in Höhe von 6,326 Millionen Euro aus laufender Verwaltungstätigkeit 6,210 Millionen Euro an Auszahlungen gegenüber. Nach Berücksichtigung aller Ein- und Auszahlungen ist der Finanzhaushalt mit einer Veränderung von minus 379500 Euro veranschlagt. Veränderungen gab es bei den Hebesätzen für die Grundsteuern A und B, die zuletzt im Jahr 2005 auf jeweils 320 von Hundert festgelegt worden waren. Beide Hebesätze werden im neuen Haushalt um 40 Punkte auf 360 von Hundert angehoben. Der Hebesatz für die Gewerbesteuer bleibt unverändert bei 340 von Hundert.

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Die wichtigste Einnahmequelle der Gemeinde ist die Einkommensteuer. Im Jahr 2021 kann mit Einnahmen von rund 2,2 Millionen Euro (Vorjahr: voraussichtlich 2,069 Millionen Euro) gerechnet werden. An Schlüsselzuweisungen aus dem kommunalen Finanzausgleich kann mit Einnahmen in Höhe von 1,015 Millionen Euro (Vorjahr: 1,126 Millionen Euro) gerechnet werden. An Gewebesteuer dürften geschätzt rund eine Million Euro, und an Grundsteuer knapp 400.000 Euro in die Gemeindekasse fließen.

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Bei den Ausgaben stehen die Personalkosten an oberster Stelle. Sie belaufen sich voraussichtlich auf 1,842 Millionen Euro (Vorjahr: 1,812 Millionen Euro). Bei den Umlagen wird mit 988.000 Euro (Vorjahr: 1,04 Millionen Euro) an den Kommunalen Finanzausgleich und mit einer Kreisumlage in Höhe von 1,299 Millionen Euro (Vorjahr: 1,353 Millionen Euro) gerechnet. Der Schuldenstand des allgemeinen Haushalts beträgt zu Beginn des Haushaltjahres 2021 rund 2,695 Millionen Euro. Im Haushaltsplanentwurf sind für die ordentliche Tilgung 65.500 veranschlagt. Ebenfalls einstimmig billigte das Gremium die Wirtschaftspläne für die Eigenbetriebe Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Breitbandversorgung.