Auch in diesem Jahr hat der Christbaum in Schachen unterhalb der Kapelle weiterhin sichtbar geleuchtet. Dafür sorgten wieder einige engagierte Schachener Familien, die auch in Corona-Zeiten die im Jahr 2014 gestartete Aktion übernahmen. Eher bescheiden war damals der erste Baum, der zuvor als Dekoration bei der TV-Weihnachtsfeier in der Gemeindehalle stand. Ein Jahr später hat am Ersten Advent das erste Baumfest unmittelbar neben dem mit 73 großen Kugeln geschmückten Baum stattgefunden.

Wurde der Baumschmuck durch die Übernahme von Patenschaften aus der Bevölkerung finanziert, so floss der Erlös aus den Baumfesten der folgenden Jahre in die verbesserte Infrastruktur. Lichterketten und ein großer Stern an der Spitze des Baums, der ab 2016 jährlich von Bauer Bächle aus Albert gespendet wurde, sorgten für den weihnachtlichen Glanz. Zwischenzeitlich wurde für den Baum eine neue LED-Beleuchtung angeschafft und 2019, als das letzte Baumfest noch stattfinden konnte, eine Spende von 500 Euro einem sozialen Zweck zugeführt. Ehe ein Jahr später die von Manfred Kammerer aus seinem Privatbesitz stammende große Krippe in einem Stall untergebracht werden konnte, war erneut ein Arbeitseinsatz angesagt.

Da sich die Pandemie auch auf die Zahl der üblicherweise aus Osteuropa kommenden Erntehelfer auswirkt, kam den Schachener Christbaum-Initiatoren eine weitere Idee, die sie im kommenden Herbst fortsetzen wollen. In den vergangenen beiden Jahren hatten sie sich an die Apfelernte auf dem Hof von Georg und Beate Bächle in Albert beteiligt und damit bewiesen, dass sie nicht nur rote und goldene Kugeln am Tannenbaum aufhängen, sondern während dem Ganztageseinsatz auch rote und gelbe Äpfel ernten können.