Von viele als schmerzlich oder unangenehm empfunden wurden die strikten Einschränkungen wegen der Corono-Pandemie in den vergangenen Monaten. Andere nahmen die Vorgaben aus Sicherheitsgründen einfach hin und wieder andere passten sich, so gut es ging, einfach den Gegebenheiten an. Schließlich galt es auch in Krisenzeiten bestimmte Einrichtungen aufrecht zu erhalten. Hierzu gehören auch die Freiwilligen Feuerwehren, wie an ihrer Spitze in Albbruck Kommandant Matthias Pöthke steht. Für ihn hat sich beruflich wie auch in der von der Feuerwehr bestimmten Freizeit vieles verändert. Nicht nur beruflich war er hauptsächlich im Homeoffice.

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„Der Feuerwehrdienst beschränkt sich seit März für die meisten aktiven Mitglieder nur auf Einsätze“, so Pöthke, der in den vergangenen mehr als zehn Jahren, in denen er Feuerwehrkommandant ist, nicht annähernd solche Veränderungen erlebt hatte. Das Team hatte sich im digitalen Austausch mit Ausschreibungsvorbereitungen für ein neues Löschfahrzeug, Beschaffungen und administrative Vorgänge zu befassen. Die meisten der Kollegen seien im Umgang mit den digitalen Medien fit, sodass Kontakte auf diesem Wege möglich waren.

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Rasch sei spürbar gewesen, dass die Kameradschaft zu kurz komme in solchen Zeiten. Wenn auch der Probenbetrieb überbrückt werden musste, so kann die „Top“ ausgebildete Truppe doch stets ihrer eigenen Schlagkraft sicher sein. Schließlich sind zu keiner Zeit Einsätze unterschiedlichsten Ausmaßes auszuschließen. „Goldwert ist unser hauptamtlicher Gerätewart, der letztes Jahr eingeführt wurde und uns viele Arbeit abnimmt. Er hält die Stellung im Gerätehaus, reinigt unsere Kleidung nach Einsätzen, kümmert sich um die Schutzausrüstung und ist einfach immer da“, lobt der Kommandant. Gerade im verschärften Bereich Hygiene gebe es viele neue Vorschriften.

Sorge machte sich Matthias Pöthke eher um die Kindergruppe, die noch nicht lange besteht und ganz „Feuer und Flamme“ für die Feuerwehr war. Er hofft, dass ebenso wie bei den Mitglieder der Jugendgruppe die Motivation beim Feuerwehrnachwuchs anhält, bis der „Normalbetrieb“ wieder möglich sein kann. Auch den Feuerwehrsenioren fehlen die Treffen mit der Altersabteilung.