Bei der Erweiterung und Sanierung des Gemeindewerkhofes erfuhr das Gebäude eine Rundumerneuerung. Die Bauhofmitarbeiter, die das Jahr über in den verschiedensten Bereichen in der gesamten Gemeinde im Einsatz sind, nutzten hauptsächlich die Wintermonate um hier Hand anzulegen. Gut mit einer Auswahl an ausgebildeten Handwerkern aufgestellt, nahm die Maßnahme Ende Herbst 2019 ihren Lauf. Auf dem Weg der kleinen Schritte, die immer wieder durch andere Einsatzorte in der Gemeinde unterbrochen wurden, und vor Wochen mit dem intensiven Einsatz im Räum- und Streudienst sogar zum Stillstand kamen, entwickelte sich das aus den 70er Jahren entstandene Gebäude zu einem der Zeit und Technik angepassten Betriebsgebäude, dessen Sanierung unumgänglich war.

Photovoltaikanlage auf Dach

Das Gebäude, das zunächst der ehemaligen Firma Hofmann-Rüther gehört hatte, ist seit langem in Gemeindebesitz. Durch die von den Alb-Gaischtern nach Westen hin aufgebaute Halle entstand zum vorhandenen Gebäude ein Zwischenraum, der sich als weitere Unterstellmöglichkeit für Maschinen und Kleingeräte anbot. Mit dem hierfür notwendigen Dachaufbau verbunden war auch die Erneuerung des Daches auf dem eigentlichen Betriebsgebäude. Insgesamt 400.000 Euro waren für die gesamte Erneuerung vorgesehen, wovon 100.000 Euro auf die Erweiterung, Zwischenbau und Dacherneuerung entfallen. „Besonderer Wert wurde auf den Wärmeschutz gelegt“, informierte Ortsbaumeister Rainer Fechtig.

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Mit dem Einbau der dreifach verglasten Fenster und einer 16-er starken Außenisolierung konnte ein zeitgemäßes Energiekonzept umgesetzt werden. Die auf dem Gebäude installierte Photovoltaikanlage ist auf 60 KW ausgelegt. 15 KW werden direkt genutzt und die weiteren 45 ins Netz eingespeist. Zudem erfolgt die Versorgung über eine Luft-Wärmepumpe. Bis auf wenige Ausnahmen wie Zimmer- und Dachdeckerarbeiten, Heizung und Elektrisches wurde der gesamte Innenausbau von den Gemeindemitarbeitern in Eigenregie erledigt. Mit der Umgestaltung wurde auch ihr Aufenthaltsbereich ebenso wie ein „Trockenraum“ für nasse Kleidung und Schuhe und ein völlig neuer Sanitärbereich eingerichtet. „Die jetzt erreichten Verbesserungen haben unsere Leute verdient“, sagte Bürgermeister Stefan Kaiser beim Gang durch das neue Gebäude.