Das Vorstandsgremium des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Südbaden um den Geschäftsführer Patrick Scholder traf sich zur gemeinsamen Sitzung in der ASB-Seniorenresidenz Albtal in Albbruck. Dabei wurde Rückschau auf die vergangenen Monate gehalten und ein Blick auf das kommende Jahr geworfen.

Mit dem Erwerb des privaten Pflegedienstes Henschke in Luttingen erweiterte der ASB im September sein Leistungsangebot in der Region. Neben drei stationären Pflegeinrichtungen in Albbruck, Laufenburg und Bad Säckingen bietet der ASB jetzt auch Besuche und Versorgung bei pflegebedürftigen Menschen in deren Häuslichkeit an.

Für das kommende Jahr entschied der Vorstand einen Wünschewagen in Betrieb zu nehmen. Dieses rein ehrenamtlich geführte und spendenfinanzierte Projekt dient dazu, sterbenskranken Menschen nochmal einen Wunsch zu erfüllen und sie an einen Ort oder zu einer Veranstaltung ihrer Wahl zu fahren und dabei professionell zu betreuen. In den momentan nicht leichten Zeiten seien auch weniger erfreuliche Entscheidungen zu treffen, so Patrick Scholder.

Im Blick auf die Energiekrise, steigende Preise und die Personalknappheit brächten Fragen mit sich wie der ASB eine Leistungen auch weiterhin zuverlässig erbringen kann. In der Vorstandssitzung wurde der Wirtschaftsplan für das Jahr 2023 diskutiert. Ohne staatliche Hilfen bei den Energiekosten könnte der Verband möglicherweise kein positives Ergebnis erreichen. Es wurde jedoch auch festgestellt, dass der ASB Baden-Württemberg durch seine Größe in der Lage sein wird, die anstehenden Belastungen zu stemmen. Auf Landesverbandsebene sei beschlossen worden, dass alle Mitarbeitenden für die ersten neun Monate des Jahres zusätzlich 150 Euro pro Monat als Inflationsausgleich erhalten. Mit diese Signal, so der Geschäftsführer setzte der ASB ein ­Zeichen für gegenseitige Solidarität.