Um den Breitbandausbau in der Gemeinde zügiger voranzubringen, stimmte der Gemeinderat jetzt der Gründung eines Eigenbetriebs zu und zwar in der Rechtsform eines Regiebetriebes. Vorbild ist die Gemeinde Hohentengen, die schon vor über zehn Jahren den Eigenbetrieb „Moko“ (Moderne Kommunikationstechnik) gegründet hat.

Die technische Federführung hatte Andreas Nauroth, der bereits auch der Gemeinde Albbruck mit Rat und Tat zur Seite stand. Nauroth stellte im September 2016 im Albbrucker Gemeinderat fest: „Fünfzig Megabit, das ist unsere Zielvorgabe“. Im Zentralort Albbruck seien es gerade Mal sechs Megabit. „Zwei Megabit und weniger, das ist nach der aktuellen Sprachregelung ein weißer Fleck auf der Internetkarte.“ Und davon gebe es in der Gemeinde Albbruck sehr viele.

Inzwischen ist allerdings auch die Gemeinde Albbruck ihrem Ziel, diese weißen Flecken auszuräumen, ein gro-ßes Stück nähergekommen. So wurde das Ingenieurbüro Gutmann aus Höchenschwand mit der Planung und Bauabwicklung für den Ausbau des Glasfasernetzes, inklusive der Hausanschlüsse, auf den Gemarkungen Birkingen mit Kuchelbach, Birndorf und Unteralpfen vergeben. „Die Rückmeldungen sind gut, es liegen uns bereits viele Anträge für einen privaten Hausanschluss vor“, so bilanzierte Bürgermeister Stefan Kaiser im Gemeinderat.

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Die Grundsatzentscheidung, einen eigenen Betrieb gewerblicher Art (BgA) für den weiteren Ausbau des Glasfasernetzes zu gründen, wurde bereits in der Sitzung am 6. Februar 2017 getroffen. Jetzt legte sich der Gemeinderat auf die Rechtsform eines Regiebetriebes fest, der steuerliche Vorteile bietet, kostengünstig arbeitet und die Planung koordiniert. Stefan Kaiser: „Ein Regiebetrieb ist für uns sehr gut; er kann wirtschaftlich betrieben werden und spart der Gemeinde unnötige Kosten.“ Auch der neue Rechnungsamtsleiter Philipp Bastian bestätigte: „Diese Betriebsform verursacht keine zusätzlichen Kosten, es braucht kein weiteres Personal, es muss keine explizite Stelle geschaffen werden.“

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