Bei der in Albbruck stattgefundenen Fortbildungsveranstaltung der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) wurden zwei langjährige Klärwärter verabschiedet. Peter Schmid kann auf 32 Betriebsjahre bei der Kläranlage Albbruck zurückblicken und Bernhard Vogt wurde nach 35 Jahren Klärwärtertätigkeit in Rickenbach in den Ruhestand verabschiedet.

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25 Mitarbeiter kommunaler Kläranlagen und der Wasserbehörde aus dem Kreis Waldshut hatten sich zur Versammlung getroffen. Seit mehr als 50 Jahren finden zweimal jährlich in den sogenannten Kläranlagen-Nachbarschaften die Weiterbildung des Beriebspersonals im Rahmen eines Erfahrungsaustausches statt. Um die wichtigen Aufgaben der Kanäle und Kläranlagen im Gewässerschutzerfüllen zu können, wird größten Wert auf die Schulung des Personals gelegt.

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Arno Schlecht, Lehrer der DWA-Kläranlagennachbarschaft WT 1 und WT 3, widmete sich bereits eingangs der Veranstaltung dem aktuellen Fach- und Fortbildungsthema. Diplom-Biologin Kirsten Sölter und ihr Mitarbeiter hatten während drei Stunden bei ausgewählten Kläranlagen eine mikroskopische Belebtschlammuntersuchung im Albbruck Rathaus durchgeführt. Dabei wurde den Teilnehmern aufgezeigt wie wichtig eine „gute Belebtschlammflocke“ für die optimale Reinigungsleistung der Kläranlagen ist.

Erfahrungsaustausch kommt an

Bei dem Erfahrungsaustausch waren sich die Teilnehmer einig, dass die zweimal jährlich stattfindenen Treffen einen wichtigen Beitrag zur weiteren Optimierung der Reinigungsleistung der Kläranlage im Landkreis Waldshut leisten. „Große Veränderungen sind in der Albbrucker Kläranlage notwendig, nach dem aus der Gemeinschaftskläranlage der Papierfabrik die kommunale Kläranlage wurde“, informierte Bürgermeister Stefan Kaiser. Als Vorsitzender des Abwasserzweckverbandes „Vorderes Albtal“ stehen ihm und seinen Verbandskollegen immense finanzielle Herausforderungen bevor. Nach dem der Rück- und Umbau seit längerem geplant ist, werden in Kürze die Arbeiten in Gang gesetzt.