Eine Reihe von Vereinsfesten steht in den nächsten Monaten bevor. Zum einen dienen sie den Veranstaltern als eine unverzichtbare Einnahmequelle und zum anderen sind sie unter den Besuchern als ideale Begegnungsmöglichkeit geschätzt.

Nicht nur beim Albbrucker Dorffest kommen seit über vier Jahrzehnten immer wieder auch ehemalige Einwohner, die sich hier mit Freunden treffen. Nicht selten wird der Termin auch für ein Klassentreffen genutzt oder Einheimische bringen einfach ihre Bekannten und Freunde mit, damit auch sie nachvollziehen können, wie vielseitig hier gefeiert und was in den einzelnen Festwirtschaften an Leckerem angeboten wird.

Dorffest als feste Tradition

So wird es auch in diesem Jahr wieder am ersten Septemberwochenende sein. Tradition und Neues machen hier die gute Mischung aus. Zum Fassanstich bekommt auch in diesem Jahr Bürgermeister Stefan Kaiser wieder Unterstützung. Wer könnte hierfür schon besser prädestiniert sein wie die Bierprinzessin Sina Zimmermann aus Albbruck.

Rechtliche Vorgaben

Bis ein Vereinsfest – und sei es noch so klein – eröffnet werden kann, gilt es bereits im Vorfeld von den Veranstaltern vieles zu beachten, damit ein reibungsloser Ablauf möglich ist. Rechtzeitig vor dem Einstieg in die Saison der Vereinsevents hatte die Gemeinde zu einem mit Experten besetzten Informationsabend eingeladen. „Selbst bei einem von der Gemeinde organisierten Dorffest sind die Veranstalter von der Haftung nicht befreit“, war von einem Versicherungsvertreter zu erfahren.

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Rechtzeitig sollten sich die Festwirte über den Versicherungsschutz informieren. „Entsprechende Vorkehrungen sind der beste Weg für eine sichere Veranstaltung“, appellierte Polizeihauptkommissar Jürgen Rotzinger an die Vereinsvorstände.

Hygienischer Umgang mit Essen

Gaststättengesetz und Versammlungsstättenverordnung seien ausnahmslos zu beachten. Wenn es auch noch so verlockend sei, vorhandene Freiflächen spontan zu besetzen, könnte der erschwerte Zugang für Rettungs- und Sicherheitskräfte fatale Folgen haben. Ein großes Thema sei der hygienische Umgang mit Lebensmitteln versicherte der Leiter des Gesundheitsamtes Klaus Reuther.

„Sauberkeit ist oberstes Gebot bei der Herstellung, Behandlung und Lagerung“. Generell müssen die Arbeitsoberflächen sauber und leicht zu reinigen sein und Biertische mit Folie abgedeckt werden. Alle Personen, die im Arbeitseinsatz sind haben äußerst penibel auf die persönliche Sauberkeit zu achten, die bei der Kleidung ebenso beginnt wie bei sauberen und kurzen Fingernägeln und dem Verzicht von Schmuck und Armbanduhren.