In der Hauptversammlung der Albbrucker Siedlergemeinschaft machte das Vorstandsteam Oliver Höck und Carola Ebner deutlich, im kommenden Jahr nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Dies sei die endgültige Entscheidung. Beide hoffen, dass es dann endgültig gelingen möge, Nachfolger zu finden. Allgemein wurde von den anwesenden Mitgliedern bedauert, dass keine jüngeren Personen und Familien an der Siedlergemeinschaft Interesse zeigten und sich vor allem nicht in der Vereinsarbeit engagieren wollen. „Wenn wir keine Nachfolger finden, droht die Auflösung des Vereins“, befürchtet das amtierende Vorstandsduo.

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Zur Ehrung langjähriger Mitglieder war der stellvertretende Bezirksverbandsvorsitzende Roland Hotz gekommen. 50 Jahre Siedler ist Ewald Dambowy, seit 40 Jahren zur Albbrucker Siedlergemeinschaft gehören Bernd Kirves, der viele Jahre Gemeinschaftsleiter war, und Bernhard Schäfer. 25 Jahre Mitglied sind Martin Rotzinger, Angelika Hoffmann, Ida Leber und Henriette Wassmer. Roland Hotz berichtete über die aktuellen Themen auf Verbandsebene. Sein Dank galt allen, die sich speziell auch für den jährlich wiederkehrenden Tag der Behinderten im Albbrucker Siedlerheim engagierten. Längst ist diese Veranstaltung zur Tradition geworden. Ebenso der von Ida Tröndle und Marion Blossei vorbereitete Auftritt der Siedlergirls, ohne die der Bunte Abend in Albbruck und Dogern um einiges ärmer wäre.

Gerätewart erhält Ehrennadel

Als einer der ersten und vor allem der größte und sogar über die Gemeindegrenze hinaus sichtbare Weihnachtsbaum wird auch in diesem Jahr wieder vor dem Siedlerheim brennen. Statt gefunden hatte die Feuerlöscherprüfung und der Geburtstagskaffee im Siedlerheim. 76 mal waren bei Wolfgang Höck die verschiedensten Gerätschaften ausgeliehen und von ihm vielfach auch nach entsprechenden Einsätzen wieder hergerichtet worden. Für sein über Jahre hinweg besonderes Engagement wurde der Gerätewart mit der Ehrennadel der Siedler ausgezeichnet. Nach dem die Siedler mangels mithelfender Mitglieder vor einigen Jahren die Teilnahme am Albbrucker Dorffest aufgeben mussten, macht sich dies auch finanziell bemerkbar. So hatte Kassier Andreas Blossei von einem Rückgang der Vereinsfinanzen zu berichten.