Mit dem Ferienende kommt für viele wieder der gewohnte Alltag. Etwas völlig anderes als die gewöhnliche Berufstätigkeit wartet auf den 24-jährigen Elias Binkert aus Schadenbirndorf. Sein Tätigkeitsfeld wird für die nächsten Monate in Uganda sein. Heute startet der Flieger in Richtung Afrika, in der Nacht wird der eben ausgelernte Industriemechaniker und nebenberuflich als Fachkraft für Landwirtschaft tätige Birndorfer dann in Entebbe landen.

Keine Angst vor Heimweh

Dann steht ihm und einer Mitreisenden aus Ravensburg, die ebenfalls im „Lebenshaus“ von Pfarrer Günter Hirth arbeiten möchte, noch eine Halbtagesreise bevor, ehe sie in der Region Kyato am Ziel sein werden. „Ich freue mich auf die Arbeit in dem Hilfsprojekt, in dem schon etliche junge Leute aus unserem Landkreis tätig waren“, sagt Elias Binkert. Obwohl er seine Eltern und vier jüngeren Brüder daheim zurücklassen musste, glaubt er doch, kein Heimweh zu bekommen. Vielmehr geht er voller Spannung an die Arbeit, auch in der Gewissheit, Weihnachten wieder mit der Familie feiern zu können. Vielfältig wird sein Einsatzgebiet sein.

Ersatzteile und Pflegemittel im Gepäck

Um die notwendigen Wartungsarbeiten an der Stromanlage des „Lebenshauses“ durchführen und die Trinkwasserversorgung optimieren sowie das Bewässerungssystem ausbauen zu können, hat der engagierte 24-Jährige seine 40 Kilogramm Freigepäck mit Ersatzteilen, aber auch Pflege- und Hilfsmitteln für die dort lebenden Menschen bestückt. Zudem wird er den Einsatz der Spenden von Mitgliedern der Birndorfer Frauengemeinschaft, des Musikvereins und des Kirchenchors vor Ort persönlich erleben können.,