Am Samstag, 25. Mai und 20 Uhr und am Sonntag, 26. Mai um 17 Uhr wird der Kirchenchor Birndorf unter der Leitung von Melanie Bächle mit Gastsängern und Orchester das „Theater Oratorium Psalm 2016“ von Gregor Linßen in der St. Josef Kirche Albbruck aufführen. Dabei dürfen sich die Freunde neugeistlicher Musik auf ein ganz besonderes Konzert freuen.

Alle, die in den letzten Jahren die vorausgegangenen „Linßen-Konzerte“ des Birndorfer Kirchenchores erlebt haben, werden mit dem „Psalm 2016“, der nicht nur von der Vertonung sondern auch vom Schauspiel lebt, in eine ausdruckstarke Inszenierung mitgenommen, die sich in der Darstellung wesentlich von den bisherigen unterscheidet.

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„Es kommt viel Technik zum Einsatz, weshalb wir in eine große Kirche ausweichen mussten“, versicherte die Birndorfer Organistin Andrea Bächle. Sie freut sich zusammen mit dem insgesamt 55köpfigen Chor und den zehn Instrumentalisten und zwei Theaterspielern auf dieses Highlight.

Sie war es, die vor 13 Jahren die Liebe zu den „Linßenkonzerten“ entdeckte. Zunächst als Projektchor hatte man sich damals an die Herausforderung herangewagt. Die heute 28-jährige Chorleiterin Melanie Bächle hatte 2011 mit „Petrus und der Hahn“ die Reihe der Konzerte vom Birndorfer Kirchenchor fortgesetzt.

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„Mit diesen Projekten wird immer wieder deutlich, dass der Kirchenchor kein überalterter Verein ist“, versicherte die Vorsitzende Annette Tröndle. Längst ist zwischen den Birndorfer Kirchenchor und dem Komponisten und Musiker Gregor Linßen ein enger Kontakt entstanden. Als Vertreter des Chores waren Helen Böhler, Jürgen Kästel und Andrea Bächle bei ihm zu Besuch in Lingen und kamen schließlich mit der Originalpartitur vom Psalm 2016 nach Hause.

Ein Stück, das während den Proben und beiden Probenwochenende die Mitwirkenden sehr beeindruckte. Die ausrucksstarke Inszenierung verbindet die gesellschaftliche Diskussion um Flucht, Vertreibung und Migration mit alttestamentlichen Psalmtexten. Der Komponist setzt die Bibel in Beziehung zu existenziellen Fragen der Menschen und der Vielfalt der Religionen. Der Eintritt ist frei.